St. Veit an der Glan

Der Fahrplanmonitor – live.

Aktuelle Abfahrten & Ankünfte am Bahnhof. Filtere nach Zügen, Bussen oder Straßenbahn. Daten in Echtzeit.

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Bahnhof

Adresse: 9300 St. Veit an der Glan, Karl-Wagner-Platz 1, Kärnten

Der Bahnhof St. Veit an der Glan am Karl-Wagner-Platz liegt nordöstlich der Altstadt der Bezirkshauptstadt. Hier teilt sich die Rudolfsbahn: nach Süden geht es nach Klagenfurt, nach Norden über Friesach nach Leoben und nach Westen über Feldkirchen nach Villach. An einem Werktag fahren 93 Züge ab, vor allem Interregios nach Klagenfurt und in die Steiermark sowie die S-Bahn-Linien S2 und S4. Am Busbahnhof vor dem Gebäude halten die Regionalbusse in die Umgebung. Das Aufnahmsgebäude mit seinem Uhrturm wurde 1911 bis 1913 gebaut und steht unter Denkmalschutz. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, vom Zug bis zum Bus, mit Bahnsteig und Verspätung.

Maßstabsgetreuer Lageplan, Norden oben: Die Gleise verlaufen von Nordnordost nach Südsüdwest am Ostrand der Stadt, mit dem Hausbahnsteig (Gleis 1) und den Mittelbahnsteigen 2/3 und 4/5, verbunden durch eine Unterführung zur Ostseite. Westlich der Gleise liegen das Bahnhofsgebäude am Karl-Wagner-Platz, davor der Busbahnhof, nördlich der Park-&-Ride-Platz; ein weiterer Parkplatz liegt östlich der Gleise. Der Hauptplatz mit Rathaus und Pfarrkirche liegt im Südwesten des Plans.
Lageplan nach OpenStreetMap: Bahnhof St. Veit an der Glan mit Bahnsteigen, Unterführung, Busbahnhof, Park & Ride und dem Weg über die Bahnhofstraße zum Hauptplatz (rund 0,8 km). Zum Vergrößern anklicken.
Schrägansicht des weißen Aufnahmsgebäudes von St. Veit an der Glan mit Uhrturm und Laternenaufsatz, roten Ziegeldächern und Rundbogeneingang, davor geparkte Autos unter bewölktem Himmel
Das denkmalgeschützte Aufnahmsgebäude im Jahr 2025. Foto: Thomas Ledl, Wikimedia Commons, CC BY 4.0. Zum Vergrößern anklicken.

Linien und Verbindungen

Alle Abfahrtsminuten und Fahrzeiten gelten für Werktage laut ÖBB-Fahrplan im Oktober 2026. Die Bahnsteignummern können sich kurzfristig ändern, der Monitor zeigt den aktuellen Stand.

  • Interregio nach Klagenfurt: stündlich zur Minute 36 in 13 Minuten nach Klagenfurt Hauptbahnhof, meist von Bahnsteig 3.
  • Interregio Richtung Steiermark: stündlich zur Minute 24 über Friesach und Leoben (1 Stunde 57 Minuten) nach Bruck an der Mur (2 Stunden 8 Minuten); alle zwei Stunden fährt der Zug weiter bis Graz (2 Stunden 51 Minuten).
  • S-Bahn S2: stündlich zur Minute 7 nach Klagenfurt (18 Minuten) und zur Minute 0 über Feldkirchen nach Villach (1 Stunde 6 Minuten).
  • S-Bahn S4: stündlich zur Minute 49 über Klagenfurt und Villach nach Hermagor (1 Stunde 59 Minuten).
  • Intercity: zwei direkte Züge nach Wien Hauptbahnhof über Leoben und den Semmering (5:48 und 15:52 Uhr, rund 4 Stunden) und zwei Intercitys über Klagenfurt nach Villach (12:15 und 20:15 Uhr, 1 Stunde 4 Minuten).
  • S-Bahn S7: nur am frühen Morgen und am späten Abend nach Friesach (24 bis 32 Minuten).

Nach Klagenfurt fahren damit tagsüber drei Züge pro Stunde: der Interregio zur Minute 36, die S2 zur Minute 7 und die S4 zur Minute 49.

Erste und letzte Züge: An Werktagen fährt der erste Zug um 4:43 Uhr (S2 über Feldkirchen und Villach nach Arnoldstein), der erste nach Klagenfurt um 5:07 Uhr. Der letzte Interregio nach Klagenfurt fährt um 22:36 Uhr, der letzte Zug des Tages um 23:59 Uhr nach Friesach.

Alle Abfahrten mit Bahnsteig und Verspätung zeigt der Monitor oben auf dieser Seite.

Liniengrafik ab St. Veit an der Glan: Interregio nach Klagenfurt (13 Minuten) und über Friesach (24 Minuten) nach Leoben (1 Stunde 57), Bruck an der Mur (2 Stunden 8) und Graz (2 Stunden 51); mit Umstieg in Klagenfurt über die Koralmbahn nach Graz (1 Stunde 2) und Wien (3 Stunden 31) sowie nach Villach (48 Minuten); S2 über Feldkirchen nach Villach (1 Stunde 6); Busse nach Treibach-Althofen (19 Minuten), Launsdorf-Hochosterwitz (14 Minuten) und Maria Saal (24 Minuten).
Verbindungen ab St. Veit an der Glan mit Fahrzeiten. Zum Vergrößern anklicken.

Umsteigen und Anschlüsse

  • Bahnsteige: Der Bahnhof hat einen Hausbahnsteig (Gleis 1) und zwei Mittelbahnsteige (Gleise 2/3 und 4/5). Alle erreicht man durch die Unterführung mit Aufzügen.
  • Wien und Graz: Am schnellsten geht es mit Umstieg in Klagenfurt und weiter über die Koralmbahn: nach Graz laut Fahrplan in rund 1 Stunde, nach Wien in rund 3 Stunden 30 Minuten. Der direkte Intercity nach Wien braucht rund 4 Stunden.
  • Villach: mit Umstieg in Klagenfurt in rund 48 Minuten, ohne Umsteigen mit der S2 über Feldkirchen oder der S4 über Klagenfurt in rund einer Stunde.
  • Salzburg, Lienz und Italien: Es gibt keine direkten Züge; man steigt in Klagenfurt oder Villach um.
  • Fahrradmitnahme: In Nahverkehrszügen mit Fahrradticket, in Fernzügen nur mit Stellplatzreservierung.
Balkendiagramm der Fahrzeiten ab St. Veit an der Glan: Klagenfurt 13 Minuten, Launsdorf mit dem Bus 14, Treibach-Althofen mit dem Bus 19, Friesach 24, Maria Saal mit dem Bus 24, Villach 48 mit Umstieg. Fernziele: Graz 1 Stunde 2 mit Umstieg, Leoben 1 Stunde 57, Salzburg 3 Stunden 17, Wien Hauptbahnhof 3 Stunden 31 mit Umstieg.
Fahrzeiten ab St. Veit an der Glan. Zum Vergrößern anklicken.

Busbahnhof

Der Busbahnhof liegt direkt vor dem Aufnahmsgebäude am Karl-Wagner-Platz. Die Steige heißen A bis D; der Monitor zeigt bei jedem Bus den Steig an.

  • Steig A: Stadtbus 68 stündlich zur Salpeterstraße; Linie 69 nach Glandorf und zum Industriepark Blintendorf; Linie 640 stündlich zur Minute 30 nach Maria Saal (24 Minuten), in der Früh bis Klagenfurt; Linie 641 achtmal am Tag nach Klagenfurt Hauptbahnhof (44 bis 50 Minuten); Linie 642 nach Tanzenberg.
  • Steig B: Linie 643 stündlich nach Glanegg (20 Minuten), Linie 621 nach Treibach-Althofen (22 bis 30 Minuten), Linie 644 nach Liemberg.
  • Steig C: Linie 633 zwölfmal am Tag nach Launsdorf-Hochosterwitz (14 bis 28 Minuten), Linie 630 nach Hart bei Liebenfels.
  • Steig D: Linie 620 nach Treibach-Althofen (19 bis 21 Minuten), Linie 632 nach Kraig und Wimitz.

Mit den Filtern im Monitor lassen sich die Busse getrennt von den Zügen anzeigen.


Orientierung am Bahnhof

Das lange, weiße Aufnahmsgebäude mit dem Uhrturm steht an der Westseite der Gleise. Davor liegt der Karl-Wagner-Platz mit dem Busbahnhof, nördlich davon der Park-&-Ride-Parkplatz. Die Unterführung zu den Bahnsteigen führt auch auf die andere Seite der Gleise in die Siedlung Weyerfeld, wo ein weiterer Parkplatz und eine überdachte Fahrradabstellanlage liegen. Zum Hauptplatz in der Altstadt sind es nach Südwesten rund 800 Meter Luftlinie.


Services

  • Fahrkarten: Fahrkartenautomaten; einen Schalter nennt die ÖBB nicht.
  • Warteraum und WC: täglich 5 bis 23 Uhr, auch ein barrierefreies WC.
  • Barrierefreiheit: Die ÖBB stufen den Bahnhof in Stufe 1 ein, alle Bahnsteige sind über Aufzüge erreichbar.
  • Weiteres: Snack- und Getränkeautomaten.

Individualverkehr

  • Parken: ÖBB-Parkplätze laut ÖBB kostenlos, Zufahrt über die Friesacher Straße oder die Friedhofstraße. Der Park-&-Ride-Parkplatz nördlich des Gebäudes hat laut OpenStreetMap 170 Stellplätze.
  • Elektroauto: Ladestation von Smatrics.
  • Fahrrad: überdachte Abstellanlage mit 32 Plätzen auf der Ostseite, dazu Radboxen und eine Rad-Servicestation.
  • Taxi: laut ÖBB vorhanden.

Einkaufsmöglichkeiten

Im Bahnhof gibt es keine Geschäfte, nur Snack- und Getränkeautomaten. Geschäfte, Cafés und Gasthäuser findet man in der Altstadt rund um den Hauptplatz, rund 800 Meter Luftlinie entfernt.


Rund um den Bahnhof

  • Hauptplatz: rund 800 Meter südwestlich, mit dem spätgotischen Rathaus samt Arkadenhof, der Pestsäule von 1715/16 und zwei Brunnen.
  • Museum St. Veit: am Hauptplatz, mit Dauerausstellungen zu Eisenbahn, Post und Stadtgeschichte sowie einer Modellbahnlandschaft drinnen und draußen.
  • Stadtpfarrkirche: erstmals 1131 erwähnt, spätgotisch, rund 700 Meter vom Bahnhof.
  • Fuchspalast und Schloss Kölnhof: rund 450 bis 500 Meter vom Bahnhof; der Kölnhof ist in Privatbesitz.
  • Westbahnhof: der ursprüngliche Bahnhof von St. Veit; dort steht heute das Museumsheizhaus der Nostalgiebahnen in Kärnten.

Was die Koralmbahn geändert hat

Bis Dezember 2025 fuhren die Railjets und Intercitys zwischen Wien und Klagenfurt alle zwei Stunden über Leoben, Friesach und St. Veit. Seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 nehmen diese Züge den Weg über Graz und die Koralmbahn. Mehrere Bürgermeister in Mittelkärnten hatten schon 2023 befürchtet, dass ihre Orte an der alten Strecke dadurch schlechter angebunden wären.

Als Ersatz fährt nun stündlich der Interregio „Aichfeld“ von Klagenfurt über St. Veit, Friesach und Leoben nach Bruck an der Mur, jeder zweite bis Graz; er hält öfter als die früheren Fernzüge. Die S1 fährt nicht mehr nach St. Veit, dafür wurden die S2 und die S4 bis hierher verlängert. Am schnellsten kommt man nun über Klagenfurt nach Wien. Laut ORF sind gravierende Verschlechterungen ausgeblieben.


Historisches

Am 11. November 1866 erhielt die Kronprinz Rudolf-Bahn die Konzession. 1868 ging ihre Strecke von Leoben über St. Michael nach Villach in Betrieb, 1869 folgte die Strecke von St. Veit nach Klagenfurt. Der erste St. Veiter Bahnhof lag weiter westlich; es ist der heutige Westbahnhof. Die Züge aus Friesach fuhren damals über Glandorf.

1912 bekam die Strecke im Raum St. Veit eine neue Führung von Nordosten, und von 1911 bis 1913 entstand der heutige Bahnhof nach Plänen des Architekten Hans Granichstaedten. Das lange Aufnahmsgebäude im Heimatstil hat über dem Eingang einen Uhrturm mit achteckigem Laternenaufsatz, innen prägen Secession und Jugendstil die Schalterhalle. Die Bahnsteigdächer ruhen auf gusseisernen Stützen.

Von 2013 bis 2015 wurde der Bahnhof gemeinsam mit dem Denkmalamt restauriert. Fassade, Fenster und Bahnsteigdächer bekamen wieder ihre ursprünglichen Farben, je eine Treppe zu den Bahnsteigen wurde durch einen Aufzug ersetzt, und die Unterführung wurde zur anderen Seite der Gleise geöffnet. In der Unterführung erinnern alte Schriftfelder an die Gepäckaufbewahrung und an nicht mehr angefahrene Ziele wie Hüttenberg. Seit Dezember 2010 hält die S-Bahn Kärnten in St. Veit. Fahrgastzahlen ließen sich nicht finden.

(Quellen: Bahnhof St. Veit an der Glan, Rudolfsbahn, S-Bahn Kärnten, Koralmbahn und Sankt Veit an der Glan auf de.wikipedia.org, ORF Kärnten, Kärntner Linien, bahnhof.oebb.at, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 19. Oktober 2026)

Zeitleiste: 11. November 1866 Konzession der Kronprinz Rudolf-Bahn; 1868 Strecke Leoben–Villach über den heutigen Westbahnhof; 1869 St. Veit–Klagenfurt; 1911 bis 1913 heutiger Bahnhof von Hans Granichstaedten; 1912 neue Streckenführung; 12. Dezember 2010 S1; 11. Dezember 2011 S2; 2013 bis 2015 Restaurierung mit Aufzügen; 14. Dezember 2025 Koralmbahn.
Zeitleiste von 1866 bis heute. Zum Vergrößern anklicken.

Häufige Fragen zum Bahnhof St. Veit an der Glan

Wie komme ich von St. Veit an der Glan nach Klagenfurt?

Mit dem Interregio stündlich zur Minute 36 in 13 Minuten oder mit der S2 und der S4 in 18 Minuten. Zusammen fahren tagsüber drei Züge pro Stunde.

Wie komme ich von St. Veit nach Wien?

Am schnellsten mit Umstieg in Klagenfurt und über die Koralmbahn in rund 3 Stunden 30 Minuten. Ohne Umsteigen fahren zwei Intercitys am Tag (5:48 und 15:52 Uhr) in rund 4 Stunden.

Wie komme ich von St. Veit nach Graz?

Mit Umstieg in Klagenfurt in rund einer Stunde. Ohne Umsteigen fährt alle zwei Stunden ein Interregio über Leoben (2 Stunden 51 Minuten).

Wie weit ist es vom Bahnhof zum Hauptplatz?

Rund 800 Meter Luftlinie nach Südwesten in die Altstadt.

Wo kann ich am Bahnhof St. Veit an der Glan parken?

Auf dem Park-&-Ride-Parkplatz nördlich des Gebäudes oder auf dem Parkplatz auf der anderen Seite der Gleise; laut ÖBB kostenlos.

Ist der Bahnhof St. Veit an der Glan barrierefrei?

Ja, die ÖBB stufen ihn in Stufe 1 ein. Seit der Restaurierung führt von der Unterführung zu jedem Bahnsteig ein Aufzug.


Datum letzte Änderung: 05.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!



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