Bahnhöfe in Niederösterreich

Alle Bahnhöfe in Niederösterreich, die auf bahnhofmonitor.at eine eigene Seite haben, auf der Karte und alphabetisch. Jede Bahnhofseite zeigt die Abfahrten und Ankünfte live mit Bahnsteig und Verspätung, dazu Lageplan, Umstiege, Busse und die Geschichte des Bahnhofs.

Karte der Bahnhöfe in Niederösterreich

Karte der Bahnhöfe in Niederösterreich Umriss von Niederösterreich mit allen Bahnhöfen, die auf bahnhofmonitor.at eine eigene Seite haben. Jeder Punkt und jeder Name führt zur Bahnhofseite. WienBahnhöfe in Wien Amstetten Baden Dürnkrut Gänserndorf Gramatneusiedl Hollabrunn Korneuburg Krems an der Donau Laa an der Thaya Marchegg Melk Mistelbach Mödling Obersdorf Schwechat St. Valentin Stockerau Tulln an der Donau Tullnerfeld Wiener Neustadt Wolkersdorf St. Pölten Korneuburg Krems an der Donau Tulln an der Donau Tullnerfeld St. Valentin Amstetten Melk Dürnkrut Gänserndorf Marchegg Schwechat Mödling Gramatneusiedl Baden Wiener Neustadt Stockerau Hollabrunn Wolkersdorf Laa an der Thaya Mistelbach Obersdorf St. Pölten Grenzen: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL) · Grafik: bahnhofmonitor.at

Bahnhöfe in Niederösterreich von A bis Z

Das Bahnnetz in Niederösterreich

Die Westbahn hat zwei Wege

Die Westbahn von Wien nach Linz eröffnete die private Kaiserin Elisabeth-Bahn am 15. Dezember 1858. Zwischen Wien und St. Pölten gibt es heute zwei Strecken: die alte über den Wienerwald und die Neubaustrecke durch das Tullnerfeld, die sich in St. Pölten treffen. An der Neubaustrecke entstand 2012 auf freiem Feld der Bahnhof Tullnerfeld. In St. Pölten beginnt auch die schmalspurige Mariazellerbahn, die 1907 bis Mariazell verlängert wurde. Seit 2000 fahren die schnellen Züge durch den Melker Tunnel an Melk vorbei, der Bahnhof liegt an der alten Westbahn. In Amstetten zweigt die Rudolfsbahn nach Waidhofen an der Ybbs ab. St. Valentin an der Grenze zu Oberösterreich verbindet die Westbahn mit der Rudolfsbahn über Steyr und der Donauuferbahn nach Grein.

Franz-Josefs-Bahn und Nordwestbahn

In Tulln an der Donau zweigt seit 1885 die Tullnerfelder Bahn von der Franz-Josefs-Bahn nach St. Pölten ab, im Bahnhofsgebäude kam 1890 der Maler Egon Schiele zur Welt. Nach Krems an der Donau kam die Bahn 1872 über eine Flügelbahn von Absdorf-Hippersdorf, 1909 folgte die Donauuferbahn in die Wachau. Ihr Abschnitt von Krems bis Emmersdorf gehört zum UNESCO-Welterbe Wachau. Die Nordwestbahn verläuft von Wien über Korneuburg, Stockerau und Hollabrunn nach Znojmo. Ihr Anfang war eine Flügelbahn der Nordbahn, auf der 1841 der erste Zug von Wien Floridsdorf nach Stockerau fuhr. In Stockerau zweigt die Strecke nach Absdorf-Hippersdorf zur Franz-Josefs-Bahn ab.

Die erste Dampfeisenbahn und das Weinviertel

Die Kaiser Ferdinands-Nordbahn, die erste Dampfeisenbahn der Monarchie, erreichte am 16. April 1838 Gänserndorf. Wenige Wochen später kam sie nach Dürnkrut, das gut ein Jahr lang Endstation blieb. Von Gänserndorf zweigt die Marchfeldbahn nach Marchegg ab, dem letzten österreichischen Bahnhof vor der slowakischen Grenze, wo sie auf die Marchegger Ostbahn nach Bratislava trifft. Die Laaer Ostbahn entstand 1870 als Teil einer Verbindung nach Brünn. Sie führt über Obersdorf, Wolkersdorf und Mistelbach nach Laa an der Thaya. Seit der Nachkriegszeit ist die Strecke an der Grenze unterbrochen, Laa ist deshalb Endbahnhof. In Obersdorf endete 2019 der Zugverkehr auf der Lokalbahn nach Groß-Schweinbarth.

Südbahn, Ostbahn und der Knoten Wiener Neustadt

Die Südbahn geht auf die Wien-Gloggnitzer Bahn zurück, die 1841 Baden, Mödling und Wiener Neustadt erreichte. Neben dem Bahnhof Baden hält die Badner Bahn zur Wiener Oper. In Mödling begann 1883 die Lokalbahn nach Hinterbrühl, die erste dauerhaft betriebene elektrische Bahn Österreichs. Wiener Neustadt ist der große Knoten im Süden: Hier treffen sich die Südbahn, die Pottendorfer Linie, die Aspangbahn, die Bahnen nach Puchberg am Schneeberg und Gutenstein sowie die Mattersburger Bahn. In Gramatneusiedl an der 1846 eröffneten Ostbahn Richtung Bruck an der Leitha zweigt die Pottendorfer Linie ab. Schwechat liegt an der Flughafen-Schnellbahn, eine Station vor dem Flughafen Wien.

Quellen: die verlinkten Bahnhofseiten auf bahnhofmonitor.at, auf denen alle Einzelquellen genannt sind, vor allem Wikipedia: Westbahn, St. Pölten Hauptbahnhof, Bahnhof Tullnerfeld, Bahnhof Amstetten, Rudolfsbahn, Bahnhof St. Valentin, Donauuferbahn, Bahnhof Tulln, Bahnhof Krems an der Donau, Nordwestbahn, Bahnhof Hollabrunn, Bahnhof Stockerau, Nordbahn, Kaiser Ferdinands-Nordbahn, Marchegger Ostbahn, Laaer Ostbahn, Südbahn, Wiener Neustadt Hauptbahnhof, Bahnhof Baden bei Wien, Bahnhof Gramatneusiedl, Bahnhof Schwechat.

Bahnhöfe in den anderen Bundesländern findest du auf der Seite Bahnhöfe.