Melk

Der Fahrplanmonitor – live.

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Bahnhof

Adresse: 3390 Melk, Bahnhofplatz 1, Niederösterreich

Der Bahnhof Melk am Bahnhofplatz liegt am südlichen Rand der Altstadt, wenige Gehminuten unterhalb des Stifts Melk. Er gehört zur alten Westbahn zwischen St. Pölten und Amstetten. Railjets und Westbahn-Züge fahren seit 2000 durch den Melker Tunnel an der Stadt vorbei; in Melk halten nur Nahverkehrszüge. An einem Werktag fahren 88 Züge ab, vor allem der Cityjet Express CJX 5 nach Wien Westbahnhof und Amstetten und die Regionalzüge R 52. Am Busbahnhof neben dem Gebäude beginnen die Busse in die Wachau, nach Krems und ins Melker Umland. Das Aufnahmsgebäude stammt aus der Bauzeit der Westbahn und steht unter Denkmalschutz. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, vom Zug bis zum Bus, mit Bahnsteig und Verspätung.

Lageplan des Bahnhofs Melk, Norden oben: Das Bahnhofsgebäude liegt nördlich der West-Ost verlaufenden Gleise an Bahnsteig 2, südlich davon Bahnsteig 1, verbunden durch eine Unterführung mit Aufzügen; östlich des Gebäudes am Bahnhofplatz der Busbahnhof mit den Steigen A bis D, südlich der Gleise Park & Ride. Nördlich führt die Bahnhofstraße am Stadtpark vorbei in die Altstadt mit Hauptplatz und Rathausplatz, darüber liegt Stift Melk; im Westen fließt die Melk, die Schiffsanlegestellen liegen rund 850 m nördlich.
Lageplan nach OpenStreetMap: Bahnhof Melk mit Bahnsteig 1 und 2, Busbahnhof (Steige A–D), Park & Ride und dem Weg über Stadtpark und Altstadt zum Stift Melk. Zum Vergrößern anklicken.
Frontansicht des gelben, symmetrischen Aufnahmsgebäudes von Melk mit zwei zweigeschoßigen Eckbauten und niedrigem Mitteltrakt mit Vordach und ÖBB-Schriftzug, davor ein leerer Vorplatz und eine Skulptur, darüber blauer Himmel mit Wolken
Das denkmalgeschützte Aufnahmsgebäude im Jahr 2015. Foto: Robert Heilinger, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Zum Vergrößern anklicken.

Linien und Verbindungen

Alle Abfahrtsminuten und Fahrzeiten gelten für Werktage laut ÖBB-Fahrplan im Oktober 2026. Die Bahnsteignummern können sich kurzfristig ändern, der Monitor zeigt den aktuellen Stand. Richtung Wien fahren die Züge in der Regel von Bahnsteig 1, Richtung Amstetten von Bahnsteig 2.

  • CJX 5 Richtung Wien: stündlich zur Minute 40 über St. Pölten (18 Minuten) und Hütteldorf (54 Minuten) nach Wien Westbahnhof (1 Stunde 2 Minuten). In der Früh fahren zwischen 4:37 und 7:11 Uhr zusätzliche Züge.
  • CJX 5 Richtung Amstetten: stündlich zur Minute 21 in 29 Minuten nach Amstetten; am Nachmittag fährt zwischen 16:40 und 20:40 Uhr zusätzlich ein Zug zur Minute 40. Einzelne Züge fahren weiter nach St. Valentin (1 Stunde 16 Minuten) oder bis Kleinreifling.
  • R 52 nach St. Pölten: stündlich zur Minute 1 in 20 Minuten nach St. Pölten Hauptbahnhof, mit Halt an allen Stationen.
  • R 52 nach Pöchlarn: stündlich zur Minute 58 in 7 Minuten nach Pöchlarn; einzelne Züge fahren weiter nach Wieselburg oder Scheibbs ins Erlauftal.

Nach St. Pölten fahren tagsüber damit zwei Züge pro Stunde: der CJX 5 zur Minute 40 und die R 52 zur Minute 1.

Erste und letzte Züge: An Werktagen fahren die ersten Züge um 4:37 Uhr nach Wien Westbahnhof und nach Scheibbs. Der letzte Zug nach Amstetten fährt um 23:21 Uhr, der letzte nach St. Pölten und Wien um 23:40 Uhr.

Railjets, Intercitys und Westbahn-Züge halten in Melk nicht. Wer schneller nach Wien oder Linz will, steigt in St. Pölten oder Amstetten um.

Liniengrafik ab Melk: CJX 5 nach St. Pölten (18 Minuten) und Wien Westbahnhof (1 Stunde 2), mit Umstieg in St. Pölten nach Wien Hauptbahnhof (1 Stunde); Richtung Westen nach Pöchlarn (7 Minuten) und Amstetten (29 Minuten), mit Umstieg in Amstetten nach Linz (1 Stunde 3); Busse nach Emmersdorf (10 Minuten), Krems (1 Stunde 5) und Pöggstall (45 Minuten).
Verbindungen ab Melk mit Fahrzeiten. Zum Vergrößern anklicken.

Umsteigen und Anschlüsse

  • Bahnsteige: Melk hat zwei Bahnsteige mit je rund 220 Metern Länge, beide überdacht. Bahnsteig 2 liegt direkt am Gebäude, Bahnsteig 1 erreicht man durch die Unterführung mit Aufzügen.
  • Wien Hauptbahnhof: mit dem CJX 5 bis St. Pölten und dort weiter mit dem Railjet in rund 1 Stunde. Mit der R 52 und einem Intercity ab St. Pölten dauert es rund 1 Stunde 10 Minuten. Zum Flughafen Wien sind es mit einem Umstieg rund 1 Stunde 25 Minuten.
  • Linz: mit dem CJX 5 bis Amstetten und dort weiter mit der Westbahn oder einem Intercity in 1 Stunde 3 bis 1 Stunde 7 Minuten.
  • Salzburg: mit einem Umstieg in Amstetten in rund 2 Stunden 17 Minuten.
  • Erlauftal: In Pöchlarn zweigt die Erlauftalbahn nach Wieselburg und Scheibbs ab; einzelne R 52 fahren ohne Umsteigen dorthin.
  • Fahrradmitnahme: In den Nahverkehrszügen mit Fahrradticket möglich.
Balkendiagramm der Fahrzeiten ab Melk: Pöchlarn 7 Minuten, Emmersdorf mit dem Bus 10, St. Pölten 18, Amstetten 29, Pöggstall mit dem Bus 45, Krems mit dem Bus 1 Stunde 5. Fernziele: Wien Hauptbahnhof 1 Stunde mit Umstieg, Wien Westbahnhof 1 Stunde 2 direkt, Linz 1 Stunde 3 mit Umstieg, Salzburg 2 Stunden 17 mit Umstieg.
Fahrzeiten ab Melk. Zum Vergrößern anklicken.

Busbahnhof

Der Busbahnhof liegt am Bahnhofplatz gleich östlich des Aufnahmsgebäudes. Die vier Steige heißen A bis D und sind überdacht; der Monitor zeigt bei jedem Bus den Steig an. An einem Werktag fahren hier 107 Busse ab.

  • Steig A: Linie 715 am Nordufer der Wachau über Emmersdorf und Spitz nach Krems, stündlich zur Minute 36, bis Krems 1 Stunde 5 bis 1 Stunde 11 Minuten.
  • Steig B: Linie 720 am Südufer der Wachau nach Krems, alle ein bis zwei Stunden, rund 1 Stunde 5 Minuten; Linie 721 nach Emmersdorf mit Anschluss an die Wachaubahn (nur in der Saison, 2026 vom 13. März bis 15. November, viermal am Tag, 10 Minuten); Linie 719 nach Ottenschlag oder St. Pölten.
  • Steig C: Linie 683 nach Kilb und Ruprechtshofen, Linie 686 nach Mank und Purgstall, Linie 671 nach Pöchlarn.
  • Steig D: Linien 790 und 791 nach Pöggstall, Linie 797 nach Maria Laach am Jauerling.

Mit den Filtern im Monitor lassen sich die Busse getrennt von den Zügen anzeigen.


Orientierung am Bahnhof

Die Gleise verlaufen von Osten nach Westen. Das gelbe, symmetrische Aufnahmsgebäude steht an der Nordseite, zur Stadt hin. Davor liegt der Bahnhofplatz, östlich davon der Busbahnhof mit den Steigen A bis D. Bahnsteig 2 liegt direkt hinter dem Gebäude, Bahnsteig 1 auf der anderen Seite der Gleise erreicht man über die Unterführung mit Stiegen und Aufzügen. Die Unterführung führt auch auf die Südseite der Gleise zum Park-&-Ride-Parkplatz. Zum Hauptplatz geht es vom Bahnhof nach Norden, durch den Stadtpark oder über die Bahnhofstraße.


Services

  • Fahrkarten: Fahrkartenautomaten; einen Schalter nennt die ÖBB nicht.
  • Warteraum, WC und Wickelplatz: täglich 4 bis 24 Uhr.
  • Barrierefreiheit: Die ÖBB stufen den Bahnhof in Stufe 1 ein; beide Bahnsteige sind über Aufzüge erreichbar.
  • WLAN: kostenloses WLAN „OEBB-station“.
  • Essen: das Lokal „Wok Shanghai“ (täglich 9 bis 22 Uhr) sowie Snack- und Getränkeautomaten.

Individualverkehr

  • Park & Ride: rund 220 Pkw-Stellplätze südlich der Gleise. Seit Dezember 2022 gibt es dort keine Schranken mehr: Bei der Ausfahrt scannt man den Code des Fahrscheins an der Säule. Die Anlage haben ÖBB, Stadt Melk und Land Niederösterreich gemeinsam gebaut.
  • Elektroauto: Ladestation von Smatrics.
  • Fahrrad: Bike & Ride beim Park-&-Ride-Parkplatz; am Bahnhof gibt es außerdem eine Station des Leihradsystems nextbike.
  • Taxi: laut ÖBB vorhanden.

Einkaufsmöglichkeiten

Im Bahnhof gibt es neben dem Lokal „Wok Shanghai“ nur Automaten. Geschäfte, Cafés und Gasthäuser liegen in der Altstadt rund um den Hauptplatz und den Rathausplatz, rund 300 Meter Luftlinie vom Bahnhof entfernt.


Rund um den Bahnhof

Die Entfernungen sind Luftlinie ab dem Bahnhofsgebäude; zu Fuß ist der Weg etwas länger.

  • Stadtpark: rund 150 Meter, gleich nördlich des Bahnhofs.
  • Hauptplatz und Rathausplatz: rund 270 bis 300 Meter, mit Rathaus, Stadtpfarrkirche und den Geschäften der Altstadt.
  • Wachau Info-Center: in der Kremser Straße, rund 330 Meter.
  • Stift Melk: rund 350 bis 430 Meter. Das Benediktinerstift liegt auf einem Felsen über der Stadt; der Weg führt über Stiegen oder den Stiftsweg hinauf.
  • Donau: Die Schiffsanlegestellen am Donau-Seitenarm liegen rund 850 Meter nördlich.
  • KZ-Gedenkstätte Melk: rund 700 Meter; sie erinnert an das Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen.

Zum Stift und in die Wachau

Für viele Besucher ist der Bahnhof Melk der Ausgangspunkt für einen Besuch des Stifts. Vom Bahnhofplatz geht man nach Norden in die Altstadt und von dort über Stiegen zum Stift hinauf. Weil das Stift höher liegt als der Bahnhof, ist der Weg steiler, als die kurze Entfernung vermuten lässt.

Melk ist auch das westliche Tor zur Wachau. Am Nordufer fährt der Bus 715 stündlich über Emmersdorf, Aggsbach Markt, Spitz und Weißenkirchen nach Krems, am Südufer der Bus 720 über Aggsbach Dorf und Rossatz. Zwischen März und November fährt außerdem der Bus 721 über die Donaubrücke nach Emmersdorf. Dort beginnt die Wachaubahn, die als Museums- und Ausflugsbahn am Nordufer nach Krems fährt; laut Fahrplan dauert die Fahrt mit Bus und Wachaubahn von Melk nach Krems rund 1 Stunde 5 Minuten.

Wer mit dem Schiff weiterfahren will, geht rund 850 Meter zu den Anlegestellen am Donau-Seitenarm. Der Fahrplan der Ausflugsschiffe gilt nur in der Saison.


Historisches

Die Bauarbeiten an der Westbahn von Wien nach Linz begannen am 31. Juli 1856, gebaut wurde sie von der privaten Kaiserin Elisabeth-Bahn. Am 15. Dezember 1858 wurde die Strecke eröffnet. Das Aufnahmsgebäude von Melk stammt laut Denkmalliste aus dieser Bauzeit: eine Halle zwischen zwei zweigeschoßigen Eckbauten. Es steht heute unter Denkmalschutz. 1884 ging die Bahn in staatlichen Besitz über.

Elektrisch fahren die Züge durch Melk seit 1952; der Abschnitt von Amstetten nach Wien wurde am 19. Dezember 1952 als letzter der Westbahn elektrifiziert. Am 13. Februar 1993 stießen beim Bahnhof Melk ein Güterzug und ein Eilzug frontal zusammen; drei Menschen starben, rund 20 wurden verletzt.

Im Jahr 2000 ging der Neubauabschnitt von Groß Sierning nach Pöchlarn mit dem Melker Tunnel in Betrieb. Seitdem fahren die schnellen Züge südlich an Melk vorbei, und der Bahnhof liegt an der alten Westbahn, auf der heute vor allem Nahverkehrszüge fahren. Fahrgastzahlen ließen sich nicht finden.

(Quellen: Westbahn (Österreich), Melk, Liste der denkmalgeschützten Objekte in Melk und Wachaubahn auf de.wikipedia.org, bahnhof.oebb.at, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 19. Oktober 2026)

Zeitleiste: 31. Juli 1856 Baubeginn der Westbahn; 15. Dezember 1858 Eröffnung Wien–Linz; 1884 Verstaatlichung; 19. Dezember 1952 Westbahn fertig elektrifiziert; 13. Februar 1993 Zugunglück mit drei Toten; 2000 Melker Tunnel, schnelle Züge fahren an Melk vorbei; Dezember 2022 Park and Ride ohne Schranken.
Zeitleiste von 1856 bis heute. Zum Vergrößern anklicken.

Häufige Fragen zum Bahnhof Melk

Wie komme ich von Melk nach Wien?

Ohne Umsteigen stündlich mit dem CJX 5 zur Minute 40 nach Wien Westbahnhof (1 Stunde 2 Minuten). Zum Wiener Hauptbahnhof geht es mit Umstieg in St. Pölten in rund 1 Stunde.

Halten Railjets in Melk?

Nein. Railjets, Intercitys und Westbahn-Züge fahren durch den Melker Tunnel an der Stadt vorbei. Man steigt in St. Pölten oder Amstetten um.

Wie weit ist es vom Bahnhof zum Stift Melk?

Rund 350 bis 430 Meter Luftlinie. Das Stift liegt erhöht, der Weg führt durch die Altstadt und über Stiegen hinauf.

Wie komme ich von Melk in die Wachau und nach Krems?

Mit dem Bus 715 (Nordufer, Steig A) stündlich oder mit dem Bus 720 (Südufer, Steig B). Bis Krems dauert es jeweils gut eine Stunde. In der Saison fährt der Bus 721 nach Emmersdorf zur Wachaubahn.

Wo kann ich am Bahnhof Melk parken?

Auf dem Park-&-Ride-Parkplatz südlich der Gleise mit rund 220 Plätzen. Ausgefahren wird ohne Schranken, der Code des Fahrscheins wird an der Ausfahrtssäule gescannt.

Ist der Bahnhof Melk barrierefrei?

Ja, die ÖBB stufen ihn in Stufe 1 ein. Beide Bahnsteige sind über Aufzüge erreichbar.


Datum letzte Änderung: 05.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!



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