St. Valentin

Der Fahrplanmonitor – live.

Aktuelle Abfahrten & Ankünfte am Bahnhof. Filtere nach Zügen, Bussen oder Straßenbahn. Daten in Echtzeit.

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Bahnhof

Adresse: 4300 St. Valentin, Westbahnstraße 31, Niederösterreich

Der Bahnhof St. Valentin an der Westbahnstraße liegt in der westlichsten Gemeinde Niederösterreichs, gleich an der Grenze zu Oberösterreich. Hier treffen sich drei Strecken: die Westbahn von Wien nach Linz, die Rudolfsbahn über Steyr ins Ennstal und die Donauuferbahn über Mauthausen nach Grein. An einem Werktag fahren 140 Züge ab, darunter stündlich ein Intercity nach Wien und Salzburg, die S-Bahn S1 nach Linz und Steyr und die Regionalzüge nach Amstetten. Vor dem Gebäude halten die Regionalbusse nach Enns, Amstetten und in die Umgebung. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, vom Zug bis zum Bus, mit Bahnsteig und Verspätung.

Lageplan des Bahnhofs St. Valentin, Norden oben: Die Gleise verlaufen von Nordnordwest nach Südsüdost, an der Ostseite liegen das Bahnhofsgebäude an der Westbahnstraße mit dem Hausbahnsteig (Gleis 1, 11 und 12) und die Bushaltestelle davor, westlich folgen die Bahnsteige der Gleise 2|3, 4|5 und 6|7. Eine Unterführung mit Aufzügen führt unter den Gleisen zum Park & Ride an der Kohlenplatzstraße; der Hauptplatz liegt rund 0,9 km südöstlich außerhalb des Ausschnitts.
Lageplan nach OpenStreetMap: Bahnhof St. Valentin mit Bahnhofsgebäude und Bushaltestelle an der Westbahnstraße, vier Bahnsteigen und dem Park & Ride westlich der Gleise, erreichbar durch die Unterführung. Zum Vergrößern anklicken.
Schrägansicht der verglasten Bahnhofshalle von St. Valentin mit großem Flugdach und ÖBB-Logos, rechts der helle mehrgeschoßige Altbau, davor Stufen mit Geländern und ein S-Bahn-Schild unter bewölktem Himmel
Bahnhofshalle und Altbau im Jahr 2017. Foto: GT1976, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Zum Vergrößern anklicken.

Linien und Verbindungen

Alle Abfahrtsminuten und Fahrzeiten gelten für Werktage laut ÖBB-Fahrplan im Oktober 2026. Die Bahnsteignummern können sich kurzfristig ändern, der Monitor zeigt den aktuellen Stand.

  • Intercity Richtung Wien: stündlich kurz vor der vollen Stunde von Gleis 2 über Amstetten (15 Minuten) und St. Pölten (39 Minuten) nach Wien Meidling (1 Stunde 8 Minuten), Wien Hauptbahnhof (1 Stunde 14 Minuten) und weiter zum Flughafen Wien (rund 1 Stunde 31 Minuten). Die letzten beiden Züge am Abend enden am Hauptbahnhof.
  • Intercity Richtung Salzburg: stündlich zur Minute 15 von Gleis 1 über Linz (13 Minuten) nach Salzburg (1 Stunde 34 Minuten); einzelne Züge enden in Wels oder Linz.
  • S-Bahn S1 nach Linz: stündlich zur Minute 41 von Gleis 5 über Enns in 23 Minuten nach Linz Hauptbahnhof, in der Hauptverkehrszeit zusätzlich zur Minute 11.
  • S-Bahn S1 Richtung Steyr: stündlich zur Minute 21 nach Steyr (24 Minuten) und Garsten (28 Minuten); einzelne Züge fahren weiter ins Ennstal bis Kleinreifling oder Weißenbach-St. Gallen.
  • REX 1 ins Ennstal: alle zwei Stunden zur Minute 51 über Steyr (20 Minuten) nach Kleinreifling (1 Stunde 17 Minuten) oder Weißenbach-St. Gallen (1 Stunde 32 Minuten). In der Früh fahren REX 1 auch nach Linz.
  • R 53 nach Amstetten: stündlich zur Minute 23 von Gleis 4 über Stadt Haag und St. Peter-Seitenstetten nach Amstetten (29 Minuten). Sechs dieser Züge fahren als CJX 5 weiter bis Wien Westbahnhof.
  • R 33 auf der Donauuferbahn: 14-mal am Tag, meist von Gleis 11, über Mauthausen (8 bis 11 Minuten), Perg und Grein nach St. Nikola-Struden (rund 1 Stunde 5 Minuten).

Railjet-Express und Westbahn-Züge fahren ohne Halt durch St. Valentin. In der Früh fährt um 5:45 Uhr ein Railjet über Wien nach Prag.

Erste und letzte Züge: An Werktagen fährt der erste Zug um 4:00 Uhr nach Amstetten, der erste Intercity um 4:45 Uhr Richtung Wien. Der letzte Intercity nach Wien fährt um 22:56 Uhr, der letzte Zug nach Linz um 23:15 Uhr und der letzte Zug des Tages um 23:23 Uhr nach Amstetten.

Liniengrafik ab St. Valentin: Intercity nach Amstetten (15 Minuten), St. Pölten (39 Minuten), Wien Hauptbahnhof (1 Stunde 14) und zum Flughafen Wien (1 Stunde 31), in die andere Richtung nach Linz (13 Minuten) und Salzburg (1 Stunde 34); S1 und REX 1 nach Steyr (20 bis 24 Minuten) und Kleinreifling (1 Stunde 17); R 33 über Mauthausen (11 Minuten) nach Grein und St. Nikola-Struden (1 Stunde 5); Bus 616 nach Enns (31 Minuten).
Verbindungen ab St. Valentin mit Fahrzeiten. Zum Vergrößern anklicken.

Umsteigen und Anschlüsse

  • Bahnsteige: Der Hausbahnsteig (Gleis 1 mit den Stumpfgleisen 11 und 12) liegt direkt am Gebäude, dazu kommen drei Mittelbahnsteige für die Gleise 2/3, 4/5 und 6/7. Alle erreicht man durch die Unterführung mit Aufzügen.
  • Wien: Der Intercity fährt ohne Umsteigen in 1 Stunde 14 Minuten zum Hauptbahnhof. Zum Westbahnhof geht es am schnellsten mit dem Intercity bis Meidling und weiter mit der U6 in rund 1 Stunde 20 Minuten.
  • Linz und Salzburg: Nach Linz fährt der Intercity in 13 Minuten, die S1 in 23 Minuten. Nach Salzburg dauert es mit dem Intercity 1 Stunde 34 Minuten; mit der S1 und Umstieg in Linz auf die Westbahn rund 2 Stunden.
  • Melk und Wachau: Der R 53 fährt nach Amstetten, dort hat man Anschluss an den CJX 5 nach Melk.
  • Fahrradmitnahme: In den Nahverkehrszügen mit Fahrradticket, im Intercity nur mit Stellplatzreservierung.
Balkendiagramm der Fahrzeiten ab St. Valentin: Enns 6 Minuten, Mauthausen 11, Linz 13, Amstetten 15, Steyr 20, St. Pölten 39. Fernziele mit dem Intercity: Wien Meidling 1 Stunde 8, Wien Hauptbahnhof 1 Stunde 14, Flughafen Wien 1 Stunde 31, Salzburg 1 Stunde 34.
Fahrzeiten ab St. Valentin. Zum Vergrößern anklicken.

Busse

Die Regionalbusse halten an der Haltestelle „St. Valentin Bahnhof“ direkt vor dem Bahnhofsgebäude an der Westbahnstraße. Steig-Buchstaben gibt es hier nicht. An einem Werktag fahren 54 Busse ab, die meisten nur bis zum frühen Abend.

  • Linie 613: über Strengberg, Wallsee und Zeillern nach Amstetten (rund 55 Minuten), achtmal am Tag; zweimal nur bis Wallsee.
  • Linie 616: über Ennsdorf nach Enns (31 Minuten), 13-mal am Tag, meist zur Minute 45.
  • Linie 617: nach Langenhart und Klein-Erla.
  • Linie 618: zum Industriegebiet Herzograd, teils mit einer Schleife über den Hauptplatz.

Mit den Filtern im Monitor lassen sich die Busse getrennt von den Zügen anzeigen.


Orientierung am Bahnhof

Die Gleise verlaufen von Nordnordwest nach Südsüdost. Das Bahnhofsgebäude steht an der Ostseite an der Westbahnstraße: ein älterer, heller Bau und daneben eine verglaste Halle mit großem Vordach. Vor dem Gebäude halten die Busse. Von der Halle führt die Unterführung unter allen Gleisen hindurch zur Westseite, wo an der Kohlenplatzstraße der Park-&-Ride-Parkplatz liegt. In der Unterführung gibt es zu jedem Bahnsteig und zum Westausgang einen Aufzug. Zum Hauptplatz sind es rund 950 Meter Luftlinie nach Ostsüdosten.


Services

  • Fahrkarten: Fahrkartenautomaten; einen Schalter nennt die ÖBB nicht.
  • Warteraum: Montag bis Samstag 4:45 bis 22 Uhr, Sonntag 7 bis 22 Uhr.
  • WC: rund um die Uhr, auch ein barrierefreies WC.
  • Barrierefreiheit: Die ÖBB stufen den Bahnhof in Stufe 1 ein; alle Bahnsteige sind über Aufzüge erreichbar.
  • Weiteres: kostenloses WLAN „OEBB-station“, Paketstation (rund um die Uhr) und Fahrradstation.

Individualverkehr

  • Park & Ride: an der Kohlenplatzstraße westlich der Gleise, laut ÖBB rund 500 Stellplätze. Mit gültigem Fahrschein ist das Parken kostenlos. Seit April 2021 gibt es keine Schranken mehr; bei der Ausfahrt wird der Fahrschein gescannt.
  • Elektroauto: Ladestation von Smatrics.
  • Fahrrad: Fahrradgarage und überdachte Abstellplätze auf beiden Seiten der Gleise.
  • Taxi: laut ÖBB vorhanden.

Einkaufsmöglichkeiten

  • Trafik: Tabak und Zeitungen, Montag bis Freitag 4:45 bis 19 Uhr, Samstag 5:45 bis 14 Uhr, Sonntag 7:45 bis 12 Uhr.
  • Bäckerei Danecker: Montag bis Freitag 5 bis 18 Uhr, am Wochenende 6 bis 18 Uhr.
  • Post: Postfiliale gleich neben dem Bahnhof, Montag bis Freitag 8 bis 12 und 14 bis 17:30 Uhr.

Weitere Geschäfte und Gasthäuser liegen im Ortszentrum rund um den Hauptplatz.


Rund um den Bahnhof

Die Entfernungen sind Luftlinie ab dem Haupteingang; zu Fuß ist der Weg etwas länger.

  • Japanischer Garten: rund 700 Meter.
  • Pfarrkirche St. Valentin: rund 900 Meter, zwischen 1867 und 1880 im neugotischen Stil umgebaut.
  • Hauptplatz und Rathaus: rund 950 Meter, mit der Statue des heiligen Valentin.
  • Geschichtliches Museum: rund 950 Meter, mit einer eigenen Eisenbahn-Abteilung.
  • Traktorenwerk: Das Werk von CNH Industrial liegt rund 3 Kilometer südwestlich. Hier entstand 1939 das Nibelungenwerk, nach 1955 wurden Steyr-Traktoren gebaut, seit 2006 ist es die Europazentrale von Case IH.

Drei Strecken in einem Bahnhof

St. Valentin ist kein großer Ort, aber ein wichtiger Bahnknoten. Die Rudolfsbahn nach Steyr und Selzthal beginnt hier: Ihre Kilometrierung hat in St. Valentin den Nullpunkt und reicht bis Thörl-Maglern an der Grenze zu Italien. Deshalb fahren die S1 und der REX 1 aus Linz über St. Valentin nach Steyr und ins Ennstal.

Nach Norden zweigt die Strecke nach Mauthausen ab, heute Teil der Donauuferbahn. Seit Dezember 2025 wird sie von St. Valentin aus mit einem elektronischen Stellwerk ferngesteuert. Die ÖBB wollen die Strecke bis etwa 2029 oder 2030 elektrifizieren; Termine für Sperren dafür sind noch nicht veröffentlicht.

Für die Westbahn ist St. Valentin der Übergang zwischen den Ausbauabschnitten: Von Osten kommt die Neubaustrecke durch den Siebergtunnel, nach Westen beginnt die Umfahrung Enns, auf der die Züge bis zu 230 km/h fahren dürfen. Im Bahnhof gibt es sieben durchgehende Gleise und zwei Stumpfgleise.

Zeitleiste: 21. November 1858 Eröffnung an der Westbahn; 1868 Rudolfsbahn nach Steyr und Selzthal; 6. November 1872 Strecke über Mauthausen nach Budweis; 1956 Abschnitt Mauthausen–Gaisbach-Wartberg eingestellt; 1998 bis 2002 Umbau mit neuer Halle; 2001 Siebergtunnel; 2007 Umfahrung Enns; 12. Juli 2008 Railjet-Rekordfahrt mit 275 km/h; Dezember 2025 neues Stellwerk für die Donauuferbahn.
Zeitleiste von 1858 bis heute. Zum Vergrößern anklicken.

Historisches

Am 21. November 1858 ging der Bahnhof als Teil der Westbahn der Kaiserin Elisabeth-Bahn in Betrieb. 1868 kam die Kronprinz Rudolf-Bahn über Steyr nach Selzthal dazu, am 6. November 1872 die Strecke über Mauthausen und Summerau nach Budweis. Den Abschnitt von Mauthausen nach Gaisbach-Wartberg stellte man 1956 ein; der Rest gehört heute zur Donauuferbahn. Seit 1874 ist die Strecke nach Linz zweigleisig.

Von 1998 bis 2002 wurde der Bahnhof barrierefrei umgebaut. An das alte Gebäude kam eine zweigeschoßige Halle aus Stahl und Glas, auch der Vorplatz wurde neu gestaltet. 2001 ging die Neubaustrecke von St. Peter-Seitenstetten mit dem rund 6,5 Kilometer langen Siebergtunnel in Betrieb, 2007 die Umfahrung Enns nach Linz. Am 12. Juli 2008 fuhr ein Railjet zwischen St. Valentin und Amstetten bei einer Rekordfahrt 275 km/h. 2019 wurde der Park-&-Ride-Parkplatz um 200 auf rund 500 Plätze erweitert. Fahrgastzahlen ließen sich nicht finden.

(Quellen: Bahnhof St. Valentin, Westbahn (Österreich), Rudolfsbahn, Donauuferbahn und St. Valentin (Niederösterreich) auf de.wikipedia.org, ÖBB-Infrastruktur, bahnhof.oebb.at, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 19. Oktober 2026)


Häufige Fragen zum Bahnhof St. Valentin

Wie komme ich von St. Valentin nach Wien?

Mit dem Intercity stündlich ohne Umsteigen in 1 Stunde 14 Minuten zum Wiener Hauptbahnhof, über Meidling und weiter zum Flughafen.

Wie komme ich von St. Valentin nach Linz?

Mit dem Intercity in 13 Minuten oder mit der S1 stündlich zur Minute 41 in 23 Minuten.

Halten Railjets in St. Valentin?

Nein, Railjet-Express und Westbahn-Züge fahren durch. Der schnellste Zug ist der Intercity, der stündlich in beide Richtungen hält.

Wie komme ich von St. Valentin nach Steyr?

Mit der S1 stündlich zur Minute 21 in 24 Minuten oder mit dem REX 1 alle zwei Stunden in 20 Minuten.

Wo kann ich am Bahnhof St. Valentin parken?

Auf dem Park-&-Ride-Parkplatz an der Kohlenplatzstraße westlich der Gleise, rund 500 Plätze, mit gültigem Fahrschein kostenlos. Er ist durch die Unterführung mit dem Bahnhof verbunden.

Ist der Bahnhof St. Valentin barrierefrei?

Ja, die ÖBB stufen ihn in Stufe 1 ein. Alle Bahnsteige und der Westausgang zum Parkplatz sind über Aufzüge erreichbar.


Datum letzte Änderung: 05.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!



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