Feldbach

Der Fahrplanmonitor – live.

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Bahnhof

Adresse: 8330 Feldbach, Bahnhofstraße 3, Steiermark

Der Bahnhof Feldbach an der Bahnhofstraße liegt an der Steirischen Ostbahn von Graz nach Szentgotthárd in Ungarn, gleich nördlich der Raab; über die Franz-Josef-Brücke sind es rund 500 bis 600 Meter zum Hauptplatz. Die S 3 fährt stündlich in 62 Minuten nach Graz, in der Früh ergänzt durch schnellere REX-Züge. An einem Werktag fahren 53 Züge ab und 93 Busse vom Vorplatz. An Wochenenden und Feiertagen beginnt hier in der Saison die Gleichenberger Bahn nach Bad Gleichenberg. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, mit Bahnsteig und Verspätung.

Lageplan des Bahnhofs Feldbach, Norden oben: Das Bahnhofsgebäude liegt südlich der Gleise am Hausbahnsteig 1, nördlich davon der Mittelbahnsteig 2/3, beide über eine Unterführung mit Aufzügen verbunden; Park & Ride gibt es nördlich der Gleise am Siedlungsweg und östlich an der Bahnhofstraße, die Bushaltestelle auf dem Vorplatz. Südlich fließt die Raab, über die Franz-Josef-Brücke führt die Franz-Josef-Straße nach Süden zu Kirchenplatz, Busbahnhof und Hauptplatz.
Lageplan nach OpenStreetMap: Bahnhof Feldbach mit Bahnsteigen 1 und 2/3, Unterführung, Bushaltestelle, Park & Ride, der Raab und dem Weg über die Franz-Josef-Brücke zu Busbahnhof und Hauptplatz (rund 400 bis 600 Meter südlich). Zum Vergrößern anklicken.
Das gelbe, dreigeschoßige Bahnhofsgebäude von Feldbach mit dunklem Walmdach von der Straßenseite, in der Mitte ein Vorbau mit Bahnhofsuhr und drei Rundbögen am Eingang, davor Bäume und Sträucher
Das Bahnhofsgebäude im Jahr 2023. Foto: Geolina163, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Zum Vergrößern anklicken.

Linien und Verbindungen

Alle Abfahrtsminuten und Fahrzeiten gelten für Werktage laut ÖBB-Fahrplan im Oktober und November 2026. Die Ostbahn ist noch nicht elektrifiziert, es fahren Dieselzüge. Fast alle Züge halten auf Gleis 2, einzelne auf Gleis 3; der Monitor zeigt den aktuellen Bahnsteig.

  • S 3 nach Graz: stündlich zur Minute 50 von 4:50 bis 19:50 Uhr über Gleisdorf (rund 22 Minuten) nach Graz Hauptbahnhof (62 Minuten). Die Züge um 20:50 und 21:50 Uhr enden in Gleisdorf.
  • REX nach Graz: in der Früh fünf zusätzliche Züge (5:23, 6:06, 6:26, 6:54 und 7:41 Uhr), die in 52 bis 59 Minuten in Graz sind.
  • Richtung Fehring: meist stündlich zur Minute 14 mit der S 3 nach Fehring (8 bis 9 Minuten). Ein Teil der Züge fährt weiter nach Szentgotthárd (31 bis 38 Minuten), drei am Tag über Fehring und die Thermenbahn bis Wiener Neustadt (2 Stunden 43 Minuten). Am Nachmittag kommen REX-Züge nach Fehring dazu.
  • Intercity: um 9:29 und 15:30 Uhr nach Budapest-Kelenföld (4 Stunden 2 Minuten), um 12:33 Uhr nach Graz (49 Minuten) und um 20:33 Uhr über Graz nach Ljubljana (4 Stunden 31 Minuten).

Erste und letzte Züge: An Werktagen fährt der erste Zug um 4:16 Uhr nach Graz. Der letzte Zug nach Graz ist der Intercity um 20:33 Uhr, danach fährt die S 3 noch bis 21:50 Uhr nach Gleisdorf. Richtung Fehring fährt der letzte Zug um 23:10 Uhr. Direkte Züge nach Wien, Klagenfurt oder Leoben gibt es nicht.

Liniengrafik ab Feldbach: S 3 über Gleisdorf (22 Minuten) nach Graz Hauptbahnhof (Intercity 49 Minuten, S 3 62, REX 52; Ljubljana mit dem Intercity 4 Stunden 31); nach Osten nach Fehring (8 Minuten) und Szentgotthárd (31 Minuten; Budapest mit dem Intercity 4 Stunden 2), S 3 über die Thermenbahn nach Wiener Neustadt (2 Stunden 43, dreimal am Tag); Gleichenberger Bahn nach Bad Gleichenberg (39 Minuten, nur an Wochenenden und Feiertagen); Busse nach Bad Radkersburg (62 Minuten, Bad Gleichenberg 22) und Fürstenfeld (50 Minuten).
Die wichtigsten Verbindungen ab Feldbach. Zum Vergrößern anklicken.

Umsteigen und Anschlüsse

  • Bahnsteige: Die Züge der Ostbahn halten am Mittelbahnsteig mit Gleis 2 und 3. Er ist über eine Unterführung mit Aufzügen erreichbar, die auch zum Park & Ride auf der Nordseite führt. Gleis 1 am Hausbahnsteig vor dem Gebäude nützt die Gleichenberger Bahn.
  • Graz: In Graz Hauptbahnhof gibt es Anschluss an die Fernzüge nach Wien, Klagenfurt und Salzburg.
  • Wien: Außer über Graz gibt es dreimal am Tag eine Verbindung ohne Umsteigen bis Wiener Neustadt; dort steigt man in die Züge nach Wien um.
  • Burgenland und Ungarn: In Fehring zweigt die Thermenbahn ab, weiter östlich liegt Jennersdorf. Nach Szentgotthárd fahren Regionalzüge, nach Budapest die beiden Intercity.
  • Fahrradmitnahme: In der S-Bahn und den REX-Zügen mit Fahrradticket möglich.
Balkendiagramm der Fahrzeiten ab Feldbach: Fehring mit der S 3 8 Minuten, Gleisdorf 22, Bad Gleichenberg mit dem Bus 22, Szentgotthárd mit der S 3 31, Graz Hauptbahnhof mit dem Intercity 49 (S 3 62), Fürstenfeld mit dem Bus 50, Bad Radkersburg mit dem Bus 62. Fernziele: Wiener Neustadt 2 Stunden 43, Budapest-Kelenföld 4 Stunden 2, Ljubljana 4 Stunden 31.
Fahrzeiten ab Feldbach. Zum Vergrößern anklicken.

Busse

Die Busse halten an der Haltestelle „Feldbach Bahnhof“ am Vorplatz, gleich südwestlich des Bahnhofsgebäudes; Steige sind hier nicht ausgewiesen. Fast alle Busse fahren weiter zum Busbahnhof am Kirchenplatz, rund 390 Meter südlich (2 Minuten). An einem Werktag fahren vom Bahnhof 93 Busse ab, viele davon im Schulverkehr.

  • Linie 416: 17-mal am Tag, nach Bad Gleichenberg (22 Minuten), Straden (37 bis 47 Minuten) und Bad Radkersburg (62 bis 72 Minuten).
  • Linie 400: nach Gleisdorf (35 bis 41 Minuten), zwei Fahrten am Tag weiter bis Graz.
  • Linie 406: nach Riegersburg (12 Minuten), Markt Hartmannsdorf und Lembach.
  • Linien 413 und 414: nach St. Stefan im Rosental, Gnas, St. Peter am Ottersbach und Mureck.
  • Linie 488: dreimal am Tag nach Fürstenfeld (50 bis 54 Minuten) und zweimal nach Fehring.
  • Linien 405, 407, 412 und 415: nach Edelsbach und Markt Hartmannsdorf, über Schützing nach Fehring, nach Kirchberg an der Raab und Kirchbach sowie nach Straden, meist nur wenige Fahrten am Tag.

Mit den Filtern im Monitor lassen sich die Busse getrennt von den Zügen anzeigen.


Orientierung am Bahnhof

Die Gleise verlaufen von Westen nach Osten. Das gelbe, dreigeschoßige Bahnhofsgebäude mit Walmdach und Uhr steht an der Südseite der Gleise, davor liegt der Vorplatz mit der Bushaltestelle. Gleich dahinter fließt die Raab. Auf der Nordseite der Gleise, durch die Unterführung erreichbar, liegt ein großer Park-&-Ride-Platz. Östlich des Bahnhofs zweigt die Gleichenberger Bahn ab und quert die Raab nach Süden.

Laut Wikipedia hat der Bahnhof fünf Hauptgleise, drei davon mit Bahnsteig, dazu zwei Abstellgleise und mehrere Stumpfgleise. Neben dem Schalter im Gebäude steht ein Fahrkartenautomat am Mittelbahnsteig.

Ins Zentrum geht man vom Vorplatz nach Süden über die Franz-Josef-Brücke und die Franz-Josef-Straße. Nach rund 390 Metern erreicht man den Kirchenplatz mit dem Busbahnhof, dahinter beginnt der Hauptplatz.


Services

  • Fahrkarten: Schalter im Bahnhofsgebäude Montag bis Freitag von 6:10 bis 12:00 und von 12:30 bis 16:00 Uhr, dazu Fahrkartenautomaten, einer davon am Mittelbahnsteig.
  • Warten und WC: Warteraum, WC und barrierefreies WC, Snack- und Getränkeautomaten.
  • Barrierefreiheit: Die ÖBB stufen den Bahnhof in Stufe 1 ein, er ist also ohne Hilfe benützbar. Zum Mittelbahnsteig gibt es Aufzüge.

Individualverkehr

  • Parken: Zwei Park-&-Ride-Anlagen, laut ÖBB beide kostenlos: eine über die Bahnhofstraße auf der Südseite, eine über den Siedlungsweg auf der Nordseite der Gleise.
  • Taxi: Laut OpenStreetMap gibt es einen Taxistand südöstlich des Bahnhofsgebäudes.
  • Fahrrad: Fahrradgarage und mehrere Abstellanlagen auf beiden Seiten der Gleise.

Einkaufsmöglichkeiten

Ein Geschäft oder Lokal nennt die ÖBB-Seite für den Bahnhof nicht, es gibt Snack- und Getränkeautomaten. Zum Einkaufen geht man in die Innenstadt rund um Kirchenplatz und Hauptplatz, rund 400 bis 600 Meter südlich jenseits der Raab.


Rund um den Bahnhof

Die Entfernungen sind Luftlinie ab dem Bahnhof; zu Fuß ist der Weg etwas länger.

  • Raab und Franz-Josef-Brücke: rund 50 Meter südlich.
  • Museum im Tabor: rund 345 Meter, in der Wehranlage aus dem 15. Jahrhundert, laut OpenStreetMap Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
  • Bunter Kirchturm: rund 350 Meter, der vom Künstler Gustav Troger gestaltete, 72 Meter hohe Turm.
  • Stadtpfarrkirche St. Leonhard: rund 380 Meter, erbaut von 1898 bis 1900.
  • Busbahnhof am Kirchenplatz: rund 390 Meter südlich.
  • Rathaus (Villa Hold): rund 435 Meter, am Kirchenplatz.
  • Hauptplatz: rund 500 bis 600 Meter südlich, mit der Tourismusinformation.

Die Gleichenberger Bahn

Von Feldbach führt eine eigene, 21 Kilometer lange Bahn nach Bad Gleichenberg. Die Landesbahn gehört den Steiermärkischen Landesbahnen und wird von der Steiermarkbahn betrieben. Sie fährt mit Gleichstrom, höchstens 40 Kilometer pro Stunde und mit Triebwagen aus dem Jahr 1931; im Volksmund heißt sie „Dschungelexpress“. Weil viele Gemeinden angeschlossen werden wollten, windet sich die Strecke durch das Hügelland und ist fast doppelt so lang wie die Straße.

Seit 2021 fahren die Züge nur noch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. 2026 fahren sie bis zum 1. November viermal am Tag: Abfahrt in Feldbach um 9:18, 12:18, 15:18 und 18:18 Uhr von Gleis 1, die Fahrt dauert 39 Minuten. Zurück kommen die Züge jeweils zur Minute 45 an. Die Züge stehen auch auf der ÖBB-Tafel und damit im Monitor oben. Im Oktober 2025 hat das Land Steiermark den Betrieb für 2026 verlängert; über die Finanzierung ab 2027 wird laut Wikipedia noch verhandelt.

Wer an Werktagen nach Bad Gleichenberg will, nimmt den Bus 416 vom Vorplatz. Er braucht 22 Minuten und ist damit schneller als die Bahn.

In den 1950er-Jahren fuhren laut Wikipedia rund 100.000 Menschen im Jahr mit der Gleichenberger Bahn, in den 1990er-Jahren nur noch knapp 30.000. Danach stiegen die Zahlen wieder, 2016 waren es 59.800 Fahrgäste. Der regionale Mobilitätsplan von 2018 sieht die Chance der Bahn vor allem im Tourismus: Gebäude und Fahrzeuge aus der Zwischenkriegszeit bieten ein nostalgisches Fahrerlebnis durch das Vulkanland. Güter fährt die Landesbahn heute fast nur noch für ein Steinbruchunternehmen: Basaltschotter kommt über eine Anschlussbahn von der Verladestelle in Mühldorf zum Bahnhof Feldbach und wird dort in die Züge der ÖBB umgeladen; er wird als Gleisschotter in ganz Österreich verwendet.

Zeitleiste: 1. Mai 1873 Eröffnung Jennersdorf–Graz; 1884 Feldbach wird Stadt; 14. Juni 1931 Gleichenberger Bahn eröffnet; 1962 bis 1970 Direktzug „Der Oststeirer“ aus Wien; 2007 S-Bahn Steiermark; Dezember 2010 Taktverkehr Graz–Fehring; 2021 Gleichenberger Bahn nur am Wochenende; Dezember 2021 Intercity nach Ungarn; 2026 bis 2028 Elektrifizierung der Ostbahn.
Zeitleiste von 1873 bis heute. Zum Vergrößern anklicken.

Historisches

Feldbach bekam seinen Bahnhof am 1. Mai 1873 mit der Eröffnung der Ungarischen Westbahn von Jennersdorf nach Graz. Ursprünglich sollte die Strecke anders verlaufen, doch Bauern im Raum Nestelbach wehrten sich mit dem Argument, die Bahn würde ihre Felder anzünden. Die Bahn brachte der Stadt einen Aufschwung, 1884 wurde Feldbach zur Stadt erhoben.

Am 14. Juni 1931 eröffnete Bundespräsident Wilhelm Miklas die Lokalbahn nach Bad Gleichenberg. Eine Verlängerung nach Bad Radkersburg wurde nie gebaut; seit 1947 fahren dorthin Busse. Von 1962 bis 1970 fuhr der Direktzug „Der Oststeirer“ von Wien Südbahnhof bis Bad Gleichenberg.

Seit 2007 gehört die Ostbahn zur S-Bahn Steiermark, im Dezember 2010 kam der Taktverkehr Graz – Fehring dazu. Seit Dezember 2021 halten zwei Intercity-Zugpaare zwischen Graz und Ungarn. Beim VCÖ-Bahntest 2019 belegte Feldbach Platz 4 unter den kleinen Bahnhöfen. Im Bahnhof gibt es eine Verladestelle für Schotter, an der laut Wikipedia täglich bis zu 20 Wagen befüllt werden. Bis 2028 soll die Ostbahn elektrifiziert werden. Fahrgastzahlen für den Bahnhof mit Quellenjahr ließen sich nicht finden.

(Quellen: Bahnhof Feldbach, Steirische Ostbahn, Landesbahn Feldbach–Bad Gleichenberg und Feldbach (Steiermark) auf de.wikipedia.org, bahnhof.oebb.at, ÖBB-Infrastruktur, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 19. Oktober, Samstag, 24. Oktober, und Montag, 16. November 2026)


Häufige Fragen zum Bahnhof Feldbach

Wie komme ich von Feldbach nach Graz?

Stündlich zur Minute 50 mit der S 3 in 62 Minuten, in der Früh auch mit schnelleren REX-Zügen.

Fährt die Gleichenberger Bahn noch?

Ja, aber nur an Samstagen, Sonn- und Feiertagen, 2026 bis zum 1. November, viermal am Tag. An Werktagen fährt der Bus 416 nach Bad Gleichenberg.

Wie weit ist es vom Bahnhof ins Zentrum?

Rund 400 Meter bis zum Kirchenplatz und rund 500 bis 600 Meter bis zum Hauptplatz, über die Franz-Josef-Brücke nach Süden.

Gibt es direkte Züge nach Wien?

Nein. Man steigt in Graz um, dreimal am Tag geht es auch über die Thermenbahn nach Wiener Neustadt.

Wo halten die Busse?

Am Vorplatz vor dem Bahnhofsgebäude. Die meisten fahren weiter zum Busbahnhof am Kirchenplatz.

Gibt es am Bahnhof einen Fahrkartenschalter?

Ja, Montag bis Freitag vormittags und nachmittags. Sonst gibt es Fahrkartenautomaten.


Datum letzte Änderung: 06.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!



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