Bahnhöfe in Steiermark

Alle Bahnhöfe in Steiermark, die auf bahnhofmonitor.at eine eigene Seite haben, auf der Karte und alphabetisch. Jede Bahnhofseite zeigt die Abfahrten und Ankünfte live mit Bahnsteig und Verspätung, dazu Lageplan, Umstiege, Busse und die Geschichte des Bahnhofs.

Karte der Bahnhöfe in Steiermark

Karte der Bahnhöfe in Steiermark Umriss von Steiermark mit allen Bahnhöfen, die auf bahnhofmonitor.at eine eigene Seite haben. Jeder Punkt und jeder Name führt zur Bahnhofseite. Bruck an der Mur Deutschlandsberg Feldbach Gleisdorf Judenburg Kapfenberg Knittelfeld Leibnitz Leoben Schladming Graz Schladming Judenburg Feldbach Leibnitz Leoben Bruck an der Mur Kapfenberg Graz Gleisdorf Knittelfeld Deutschlandsberg Grenzen: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL) · Grafik: bahnhofmonitor.at

Bahnhöfe in Steiermark von A bis Z

Das Bahnnetz in Steiermark

Seit 1844 an der Südbahn

Am 21. Oktober 1844 eröffnete Erzherzog Johann die Bahn von Mürzzuschlag über Bruck an der Mur nach Graz, einen Teil der Südbahn. An dieser Strecke liegt auch Kapfenberg, die drittgrößte Stadt der Steiermark. Bruck wurde 1868 mit der Strecke nach Leoben zum Eisenbahnknoten und ist einer der wichtigsten Umsteigebahnhöfe der Obersteiermark. In Graz kommen zur Südbahn die Ostbahn Richtung Ungarn, die Graz-Köflacher Bahn und die Koralmbahn dazu. Der Grazer Hauptbahnhof ist der meistgenutzte Bahnhof Österreichs außerhalb von Wien. Nach Süden führt die Südbahn über Leibnitz Richtung Maribor.

Rudolfsbahn und Ennstalbahn

In Leoben treffen sich die Strecken aus Bruck und dem Mürztal mit der Strecke über Judenburg nach Kärnten und der Strecke durch das Ennstal. Durch das Murtal führt die Rudolfsbahn, an der Judenburg und Knittelfeld liegen. Den Abschnitt von Leoben über St. Michael nach Villach eröffnete die Kronprinz Rudolf-Bahn 1868; weil die Bahn weniger einbrachte als erwartet, übernahm 1884 der Staat den Betrieb. Knittelfeld gilt als Eisenbahnerstadt, die ÖBB sind dort der größte Arbeitgeber. Die Ennstalbahn führt über Schladming nach Bischofshofen und ist bis auf ein kurzes Stück zwischen Wörschach und Stainach-Irdning einspurig. Für Schladming begann mit der Bahn ab 1875 der Aufstieg zum Tourismus- und Wintersportort.

Mit der Koralmbahn nach Süden statt nach Westen

Seit 14. Dezember 2025 ist die Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt durchgehend in Betrieb. Ihr Herzstück ist der Koralmtunnel, zwei je 32,9 Kilometer lange Röhren unter der Koralpe. Vorher fuhren die Fernzüge von Wien nach Kärnten ab Bruck nach Westen über Leoben und Judenburg, seither nach Süden über Graz. Für die Weststeiermark entstand der Bahnhof Weststeiermark, rund fünf Kilometer von Deutschlandsberg entfernt. Deutschlandsberg selbst liegt an der Wieserbahn der Graz-Köflacher Bahn, die 1873 eröffnet wurde. Weil die Gemeinde Grund zum halben Preis zur Verfügung stellte, beschreibt die Strecke einen Halbkreis um die Stadt.

Ostbahn, Landesbahnen und alte Trassen

Die Steirische Ostbahn führt von Graz über Gleisdorf und Feldbach nach Szentgotthárd in Ungarn. Ursprünglich war sie Teil der Ungarischen Westbahn von Raab (Győr) nach Graz, eröffnet am 1. Mai 1873. Eigentlich sollte sie über Nestelbach führen, doch Bauern wehrten sich mit dem Argument, die Bahn würde ihre Felder anzünden. In Gleisdorf zweigt seit 1889 die Bahn nach Weiz ab. Von Feldbach führt die 21 Kilometer lange Gleichenberger Bahn nach Bad Gleichenberg, die sich mit Triebwagen aus dem Jahr 1931 durch das Hügelland windet. Zwei andere Nebenbahnen sind heute Radwege: die schmalspurige Thörlerbahn ab Kapfenberg und, zum Teil, die Sulmtalbahn, die von 1907 bis 1967 in Leibnitz abzweigte.

Quellen: die verlinkten Bahnhofseiten auf bahnhofmonitor.at, auf denen alle Einzelquellen genannt sind, vor allem Wikipedia: Bahnhof Bruck an der Mur, Koralmbahn, Thörlerbahn, Graz Hauptbahnhof, Bahnhof Leibnitz, Südbahn, Sulmtalbahn, Leoben Hauptbahnhof, Rudolfsbahn, Ennstalbahn, Wieserbahn, Bahnhof Weststeiermark, Steirische Ostbahn, Bahnhof Feldbach.

Bahnhöfe in den anderen Bundesländern findest du auf der Seite Bahnhöfe.