Bahnhöfe in Vorarlberg

Alle Bahnhöfe in Vorarlberg, die auf bahnhofmonitor.at eine eigene Seite haben, auf der Karte und alphabetisch. Jede Bahnhofseite zeigt die Abfahrten und Ankünfte live mit Bahnsteig und Verspätung, dazu Lageplan, Umstiege, Busse und die Geschichte des Bahnhofs.

Karte der Bahnhöfe in Vorarlberg

Karte der Bahnhöfe in Vorarlberg Umriss von Vorarlberg mit allen Bahnhöfen, die auf bahnhofmonitor.at eine eigene Seite haben. Jeder Punkt und jeder Name führt zur Bahnhofseite. Bludenz Dornbirn Feldkirch Bregenz Dornbirn Bludenz Bregenz Feldkirch Grenzen: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL) · Grafik: bahnhofmonitor.at

Bahnhöfe in Vorarlberg von A bis Z

Das Bahnnetz in Vorarlberg

Ein Eröffnungstag für vier Bahnhöfe

Am 1. Juli 1872 eröffnete die private Vorarlberger Bahn ihre Strecke von Lindau nach Bludenz. Am selben Tag gingen auch die Bahnhöfe Bregenz, Dornbirn und Feldkirch in Betrieb. In Feldkirch hatte die Gesellschaft ihren Betriebssitz und ihre Werkstätten, 1885 wurde sie verstaatlicht. Bregenz liegt direkt am Bodensee, einen Hauptbahnhof hat die Landeshauptstadt nicht: Die Deutsche Reichsbahn nannte den Bahnhof ab 1941 so, die ÖBB machten das 1946 wieder rückgängig. Heute treffen sich hier die Strecken über den Arlberg, aus Zürich und aus Lindau Richtung München. Nach Eröffnung der Arlbergbahn kamen 1884 Eisenbahnfähren über den See nach Konstanz, Friedrichshafen und Romanshorn dazu; der Fährverkehr endete 1917. In Dornbirn kam Kaiser Franz Joseph I. im August 1881 am Bahnhof an, um das erste Telefon der Monarchie in Betrieb zu nehmen.

Bludenz: Beginn der Arlbergbahn

Bludenz ist der Bahnknoten im Süden Vorarlbergs, hier beginnt die Arlbergbahn. Kaiser Franz Joseph eröffnete sie am 20. September 1884, damit wurde Bludenz zum Durchgangsbahnhof. Durchgehende Züge nach Innsbruck und Wien gab es ab 21. September 1884, mit der Eröffnung des Arlbergtunnels. Schwere Züge bekamen in Bludenz Schiebelokomotiven für die steile Westrampe. Am 14. Mai 1925 erreichte der elektrische Betrieb Bludenz, 1926 folgte die Strecke nach Feldkirch, Bregenz ist seit 1927 elektrifiziert. Regionalzüge über den Arlberg gibt es seit 2010 nicht mehr, ins Klostertal fahren seither Busse.

Feldkirch: der Abzweig nach Liechtenstein

In Feldkirch zweigt die Bahn durch Liechtenstein nach Buchs in der Schweiz ab, die einzige Eisenbahnstrecke des Fürstentums. Sie ist rund 18,5 Kilometer lang, knapp 9 davon liegen in Liechtenstein, und wurde am 24. Oktober 1872 eröffnet. Grenzbahnhof wurde trotzdem Buchs, weil Liechtenstein bis 1920 zum österreichischen Zollgebiet gehörte. Nach dem „Anschluss“ 1938 war Feldkirch bis 1945 Grenzbahnhof zu Liechtenstein und zur Schweiz. Schon 1915 wäre der Schriftsteller James Joyce bei der Grenzkontrolle in Feldkirch beinahe verhaftet worden; seit 1994 hängt ein Zitat von ihm in der Bahnhofshalle.

Ins Montafon, in den Bregenzerwald, nach Lustenau

Von Bludenz führt die Montafonerbahn knapp 13 Kilometer nach Schruns. Sie wurde am 18. Dezember 1905 eröffnet, war die erste elektrisch betriebene normalspurige Lokalbahn der Monarchie und gilt als westlichste Privatbahn Österreichs. Weil die Arlbergbahn ab 1925 mit einem anderen Stromsystem elektrifiziert war, konnten ihre Züge erst seit März 1972 aus eigener Kraft in den Bahnhof Bludenz einfahren. Zwei andere Bahnen sind Geschichte: Die schmalspurige Bregenzerwaldbahn ging 1902 in Betrieb und wurde 1983 eingestellt. Vom Dornbirner Bahnhofsvorplatz fuhr von 1902 bis 1938 die Elektrische Bahn Dornbirn–Lustenau, eine Straßenbahn.

Quellen: die verlinkten Bahnhofseiten auf bahnhofmonitor.at, auf denen alle Einzelquellen genannt sind, vor allem Wikipedia: Bahnhof Bludenz, Arlbergbahn, Montafonerbahn, Bahnhof Bregenz, Bahnhof Dornbirn, Bahnhof Feldkirch.

Bahnhöfe in den anderen Bundesländern findest du auf der Seite Bahnhöfe.