Der Fahrplanmonitor – live.
Aktuelle Abfahrten & Ankünfte am Bahnhof. Filtere nach Zügen, Bussen oder Straßenbahn. Daten in Echtzeit.
Abfahrten
Ankünfte
Die weiteren Haltestellen auf dieser Seite:
- Bahnhof
- Aktuell
- Linien und Verbindungen
- Umsteigen und Anschlüsse
- Straßenbahn und Bus
- Orientierung am Bahnhof
- Services
- Individualverkehr
- Einkaufsmöglichkeiten
- Rund um den Bahnhof
- Die Wandbilder von Max Weiler
- Historisches
- Häufige Fragen
- Kommentarbereich
Bahnhof
Adresse: 6020 Innsbruck, Südtiroler Platz 7, Tirol
Der Innsbrucker Hauptbahnhof liegt am Südtiroler Platz, am östlichen Rand der Innenstadt an der Grenze zum Stadtteil Pradl. Laut Wikipedia nutzen ihn mehr als 38.000 Fahrgäste am Tag, damit gehört er zu den meistgenutzten Bahnhöfen Österreichs. In Innsbruck kreuzen sich zwei große Bahnachsen: von Wien und Salzburg nach Vorarlberg und in die Schweiz und von München über den Brenner nach Italien. Railjets fahren nach Wien, Bregenz, Zürich und über den Brenner nach Bozen und Verona, dazu kommen die S-Bahn Tirol und die Regionalzüge ins Unter- und Oberinntal. Vor dem Bahnhof halten die Straßenbahn, die Stubaitalbahn und zahlreiche Stadt- und Regionalbusse. Das heutige Bahnhofsgebäude wurde 2004 eröffnet; in der Halle hängen die Wandbilder von Max Weiler aus dem Vorgängerbau. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, vom Railjet bis zur Straßenbahn, mit Bahnsteig und Verspätung.


Aktuell
Stammstreckensperre in Wien (7. September 2026 bis Ende Oktober 2027): Die Railjets aus Innsbruck fahren wie gewohnt bis Wien Hauptbahnhof und weiter zum Flughafen Wien. Gesperrt ist in Wien nur die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Hauptbahnhof und Praterstern; wer weiter in den Norden Wiens will, nimmt ab dem Hauptbahnhof die U1. Details: ÖBB-Baustelleninformation Stammstrecke.
Linien und Verbindungen
Innsbruck ist ein Durchgangsbahnhof mit vier Richtungen: nach Osten ins Unterinntal, nach Westen ins Oberinntal und zum Arlberg, nach Süden über den Brenner und nach Norden über Kufstein nach Bayern. Die Fahrzeiten gelten für Werktage tagsüber laut ÖBB-Fahrplan (ab 5. Oktober 2026).
- Richtung Salzburg und Wien: Railjet Xpress etwa stündlich zur Minute 56 oder 58 über Jenbach (15 Minuten), Wörgl und Kufstein, dann über das Deutsche Eck nach Salzburg (2 Stunden 5 bis 6 Minuten) und weiter nach Wien Hauptbahnhof (4 Stunden 34 bis 36 Minuten) und zum Flughafen Wien.
- Richtung Vorarlberg und Schweiz: Railjet Xpress zur Minute 16 über Landeck-Zams (45 Minuten) und St. Anton am Arlberg (rund 1 Stunde 10 Minuten) nach Bregenz (2 Stunden 31 Minuten); etwa alle zwei Stunden fährt ein Railjet direkt nach Zürich (4 Stunden 12 Minuten). Dazu einzelne Züge der WESTbahn nach Bregenz.
- Richtung Italien (Brenner): etwa alle zwei Stunden ein Railjet über den Brenner (35 Minuten) nach Bozen (rund 2 Stunden) und Verona (3 Stunden 31 bis 35 Minuten), einzelne Züge weiter nach Bologna. Mit der S 3 und Umstieg am Brenner kommt man in rund 2 Stunden 10 Minuten nach Bozen.
- Richtung München: etwa alle zwei Stunden ein direkter Zug in 1 Stunde 53 Minuten; sonst mit Umstieg in Kufstein in rund 2 Stunden 25 Minuten.
- S-Bahn und Regionalzüge: siehe Abschnitt Umsteigen und Anschlüsse.
Der letzte direkte Railjet nach Wien fährt werktags kurz vor 20 Uhr, danach halten nur noch Nachtzüge. Alle Abfahrten mit Bahnsteig und Verspätung zeigt der Monitor oben auf dieser Seite.

Umsteigen und Anschlüsse
- Bahnsteige: Die Bahnsteige 1 bis 7 haben Durchgangsgleise; der Bahnsteig 1 ist ein Hausbahnsteig direkt am Bahnhofsgebäude und ebenerdig erreichbar. Am Südende liegen die Kopfgleise 21, 22, 31 und 41 für Regionalzüge. Die Bahnsteige sind in Abschnitte geteilt; die Spalte „Steig“ im Monitor nennt Gleis und Abschnitt, etwa „7A-C“.
- S-Bahn Tirol: S 4 zur Minute 05 und 35 über Hall in Tirol (10 Minuten) nach Jenbach (34 Minuten) und in die Gegenrichtung zur Minute 29 und 59 nach Telfs-Pfaffenhofen; S 3 zur Minute 19 und 49 nach Steinach am Brenner und teils weiter zum Brenner (38 Minuten).
- Regionalzüge: REX 2 zur Minute 20 und 50 über Hall (8 Minuten) und Jenbach nach Wörgl und Kufstein (rund 1 Stunde); REX 1 zur Minute 22 und 52 ins Oberinntal, etwa nach Ötztal und Landeck-Zams (1 Stunde 2 Minuten); dazu der CJX 1 nach Kufstein (47 Minuten).
- Richtung Altstadt: mit der Straßenbahn 3 oder dem Bus R zur Maria-Theresien-Straße in 6 bis 7 Minuten.
- Richtung Flughafen Innsbruck: mit dem Bus F, tagsüber alle 15 Minuten, in 17 Minuten.
- Richtung Stubaital: mit der Stubaitalbahn nach Fulpmes in rund 1 Stunde oder mit den Bussen 590 bis 593 in rund einer halben Stunde, mit dem Bus 590 und 592 bis zum Stubaier Gletscher.
- Fahrradmitnahme: In S-Bahn und Regionalzügen mit Fahrradticket, in Fernzügen nur mit reserviertem Stellplatz, soweit angeboten.

Straßenbahn und Bus
Der Südtiroler Platz vor dem Bahnhof ist der größte Knoten des Innsbrucker Nahverkehrs. Die Haltestellen der Stadtlinien liegen direkt vor dem Haupteingang, der Busbahnhof für die Regionalbusse südlich davon.
- Straßenbahn: die Linien 3 und 5 sowie die Stubaitalbahn (STB) nach Fulpmes, an den Steigen vor dem Bahnhof.
- Stadtbus: unter anderem die Linien F (Flughafen), K, R und S (Sightseer zu Schloss Ambras und Bergisel) an den Steigen A bis G.
- Regionalbus: am Busbahnhof (Steige J bis M) und am Platz, etwa die Busse 501 bis 505 nach Hall in Tirol, der Bus 540 nach Tulfes, der Bus 560 nach Steinach am Brenner, der Bus 650 nach Schwaz, die Busse 590 bis 593 ins Stubaital und Busse ins Mittelgebirge und nach Seefeld.
Mit den Filtern im Monitor lassen sich Straßenbahn und Bus getrennt von den Zügen anzeigen.
Orientierung am Bahnhof
Der Haupteingang liegt im Westen am Südtiroler Platz. Dahinter öffnet sich die hohe Bahnhofshalle, die bis ins Untergeschoß reicht; hier hängen die beiden Wandbilder von Max Weiler. Von der Halle führen zwei Personentunnel, der Nord- und der Südtunnel, mit Stiegen, Rolltreppen und Aufzügen zu den Bahnsteigen. Der Bahnsteig 1 liegt direkt an der Halle. Im Untergeschoß geht es auch zur Tiefgarage und zu den Aufgängen zu Bus und Straßenbahn. Im Norden schließt das Uhrturmgebäude aus den 1920er Jahren an, in dem heute unter anderem die Polizei untergebracht ist. In die Altstadt sind es zu Fuß über die Salurner Straße oder Brixner Straße zur Maria-Theresien-Straße rund 10 Minuten.
Services
- Fahrkarten und Information: ÖBB-Fahrkartenschalter täglich 6:30 bis 20:30 Uhr; Information Montag bis Samstag 7 bis 20:30 Uhr, Sonntag 8 bis 20:30 Uhr; dazu Fahrkartenautomaten und ein ÖBB-Reisebüro.
- ÖBB Lounge: im Bahnhof.
- Fundbüro: Montag bis Donnerstag 7:30 bis 12 Uhr und 14 bis 16:30 Uhr, Freitag 7:30 bis 13:30 Uhr.
- Warteraum: rund um die Uhr.
- WC: täglich 5 bis 24 Uhr, in den Nächten auf Samstag und Sonntag bis 1 Uhr, auch barrierefrei.
- Gepäck: Schließfächer (Multifunktionsfächer).
- Barrierefreiheit: Die ÖBB stufen den Bahnhof in Stufe 1 ein, die beste Stufe: Er lässt sich selbstständig nutzen. Es gibt Aufzüge und Rolltreppen.
- WLAN: kostenlos im Netz „OEBB-station“.
- Weiteres: Geldautomat, Polizei, Defibrillator, Notrufsäulen, Apotheke.
Individualverkehr
- Parken: kostenpflichtige Tiefgarage unter dem Bahnhofsvorplatz.
- Rad: Radabstellplätze rund um den Südtiroler Platz, dazu Bike-Sharing laut ÖBB.
- Taxi: am Südtiroler Platz.
- Weitere Angebote: Carsharing laut ÖBB.
Einkaufsmöglichkeiten
Der Bahnhof ist eine ÖBB-BahnhofCity mit fast 20 Geschäften und Lokalen. Laut ÖBB gibt es einen MPREIS-Supermarkt (täglich 6 bis 21 Uhr), eine Bipa-Filiale, eine Apotheke, Bäckereien, Cafés, Schnellrestaurants, Trafiken, eine Buchhandlung, einen Blumenladen und ein Speckgeschäft. Wenige Gehminuten nördlich liegt das Einkaufszentrum Sillpark, und die Geschäftsstraßen der Innenstadt sind zu Fuß erreichbar.
Rund um den Bahnhof
Der Bahnhof liegt am Rand der Innenstadt; Richtung Westen beginnt gleich das Zentrum, im Osten liegt Pradl. Über der Stadt steht im Norden die Nordkette.
- Maria-Theresien-Straße: die Einkaufsstraße mit der Annasäule, rund 10 Minuten zu Fuß oder 6 bis 7 Minuten mit Straßenbahn oder Bus.
- Altstadt mit dem Goldenen Dachl: am Ende der Maria-Theresien-Straße, zu Fuß in rund einer Viertelstunde.
- Triumphpforte und Landhaus: am Südende der Maria-Theresien-Straße, zu Fuß in rund 10 Minuten.
- Einkaufszentrum Sillpark: wenige Gehminuten nördlich des Bahnhofs.
- Schloss Ambras und Bergisel: mit dem Sightseer-Bus S.
- Ausflüge mit der Bahn: nach Hall in Tirol in 8 bis 10 Minuten, ins Stubaital mit der Stubaitalbahn, auf den Brenner in rund 35 Minuten und nach St. Anton am Arlberg in rund 1 Stunde 10 Minuten.
Die Wandbilder von Max Weiler
Als der Bahnhof in den 1950er Jahren neu gebaut wurde, erhielt der Tiroler Künstler Max Weiler 1954 den Auftrag, die große Abfahrtshalle auszugestalten. Seine beiden Wandgemälde zeigen die Geschichte und die Gegenwart Innsbrucks, allerdings stark abstrahiert. Das war vielen zu modern, und die Bilder sorgten für einen Skandal.
Ein halbes Jahrhundert später wurde der Bahnhof wieder abgerissen und neu gebaut. Die Wandbilder blieben erhalten: Sie wurden samt einigen Zentimetern Mauerwerk in einem Stück abgenommen und in der neuen Bahnhofshalle wieder aufgehängt. Wer heute durch die Halle zu den Zügen geht, kommt an ihnen vorbei. Schon im ersten Bahnhofsgebäude hatte die Abfahrtshalle Wandbilder: 1928 malte Rudolf Stolz dort Fresken.
Historisches
Am 24. November 1858 nahm die Südbahn-Gesellschaft den Bahnhof zusammen mit der Strecke nach Kufstein in Betrieb, damals als Kopfbahnhof inmitten von Wiesen und Feldern. Das erste Aufnahmegebäude entwarf Franz Czwerwenka; es galt als eines der schönsten der Monarchie. Mit der Brennerbahn wurde der Bahnhof 1867 zum Durchgangsbahnhof, 1883 kam die Arlbergbahn dazu. Seit 1912 heißt er offiziell Hauptbahnhof. Seit 1924 betreiben ihn die Österreichischen Bundesbahnen, die ihn 1927 umbauten.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Bahnhof bei Luftangriffen völlig zerstört. Mit der Konzertkurve, der neuen Trasse zum Westbahnhof, entstand bis 1956 ein schlichtes, funktionales Aufnahmegebäude, für dessen Halle Max Weiler seine Wandbilder malte.
Im Rahmen der Bahnhofsoffensive der ÖBB wurde der Bahnhof nach einem Entwurf des Architekturbüros Riegler Riewe neu gebaut. Der Spatenstich war 2001, eröffnet wurde das neue Gebäude am 19. Mai 2004; die Baukosten betrugen rund 25 Millionen Euro. Das Uhrturmgebäude aus den 1920er Jahren blieb erhalten und wurde renoviert, der Vorplatz neu gestaltet.
(Quellen: Innsbruck Hauptbahnhof auf de.wikipedia.org, bahnhof.oebb.at, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 5. Oktober 2026)

Häufige Fragen zum Innsbrucker Hauptbahnhof
Wie lange fährt man von Innsbruck nach Wien?
Mit dem Railjet Xpress direkt in 4 Stunden 34 bis 36 Minuten bis Wien Hauptbahnhof. Die Züge fahren etwa stündlich und halten unter anderem in Salzburg (nach rund 2 Stunden).
Wie lange fährt man von Innsbruck nach München?
Mit dem direkten Zug, der etwa alle zwei Stunden fährt, in 1 Stunde 53 Minuten. Sonst mit Umstieg in Kufstein in rund 2 Stunden 25 Minuten.
Wie komme ich vom Hauptbahnhof zum Flughafen Innsbruck?
Mit dem Bus F vom Südtiroler Platz, tagsüber alle 15 Minuten, in 17 Minuten.
Wie komme ich vom Hauptbahnhof in die Altstadt?
Zu Fuß sind es bis zur Maria-Theresien-Straße rund 10 Minuten, bis zum Goldenen Dachl rund eine Viertelstunde. Mit der Straßenbahn 3 oder dem Bus R geht es in 6 bis 7 Minuten zur Maria-Theresien-Straße.
Wie komme ich von Innsbruck nach Bozen?
Mit dem Railjet über den Brenner, der etwa alle zwei Stunden fährt, in rund 2 Stunden. Dazwischen mit der S 3 bis zum Brenner und dort weiter mit dem Regionalzug in rund 2 Stunden 10 Minuten.
Ist der Innsbrucker Hauptbahnhof barrierefrei?
Ja. Die ÖBB stufen ihn in Stufe 1 ein, die beste Stufe. Es gibt Aufzüge und Rolltreppen zu den Bahnsteigen und ein barrierefreies WC.
Datum letzte Änderung: 04.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!
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