Deutschkreutz

Der Fahrplanmonitor – live.

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Bahnhof

Adresse: 7301 Deutschkreutz, Bahngasse, Burgenland

Der Bahnhof Deutschkreutz an der Bahngasse im Bezirk Oberpullendorf ist der Endpunkt des Personenverkehrs auf der Burgenlandbahn und der einzige Bahnhof dieser Strecke auf österreichischer Seite, an dem noch Züge halten. Von hier fährt stündlich der REX 6 der Raaberbahn über das ungarische Sopron, Wulkaprodersdorf und Ebenfurth nach Wien Meidling und zum Wiener Hauptbahnhof, die meisten Züge weiter bis Bratislava-Petržalka. Nach Sopron sind es nur neun Minuten. Vom Bahnhof fahren außerdem Busse nach Weppersdorf, Oberpullendorf und Lackenbach. Die Marktgemeinde Deutschkreutz liegt im Blaufränkischland an der ungarischen Grenze. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, mit Bahnsteig und Verspätung.

Lageplan des Bahnhofs Deutschkreutz nach OpenStreetMap, Norden oben: Die beiden Bahnsteige (Gleis 2 nördlich, Gleis 1 südlich) liegen westlich des kleinen Bahnhofsgebäudes. Südlich davon und östlich des Gebäudes liegen zwei Park-and-Ride-Flächen, an der Bahngasse halten die Busse. Im Osten liegen der Kreisverkehr mit Hauptstraße und Ödenburgerstraße und der Goldbach, dazu Hinweise auf Pfarrkirche und Goldmark-Gedenkhaus im Südosten und Schloss Deutschkreutz im Osten.
Lageplan nach OpenStreetMap: Bahnhof Deutschkreutz mit Gleis 1 und 2, zwei Park-and-Ride-Flächen und den Bushaltestellen an der Bahngasse, rund 500 Meter nordwestlich der Pfarrkirche. Zum Vergrößern anklicken.
Das zweigeschoßige, hellgrau-fliederfarbene Bahnhofsgebäude mit Satteldach hinter den Gleisen, daneben ein grünes Bahnsteigdach mit dem Ortsschild Deutschkreutz, Fahrradständer und eine große Fichte
Das Bahnhofsgebäude im Jahr 2009. Foto: Priwo, Wikimedia Commons, gemeinfrei. Zum Vergrößern anklicken.

Aktuell

Sperre der Mattersburger Bahn bis 12. Dezember 2026: Wegen der Elektrifizierung fahren zwischen Wiener Neustadt und Deutschkreutz keine Züge der Linien R 93 und REX 93. Als Ersatz fahren Busse (Schienenersatzverkehr 524); Fahrgäste von und nach Deutschkreutz steigen in Baumgarten zwischen dem REX 6 und dem Ersatzbus um. Nach Mattersburg dauert es so rund 36 Minuten, nach Wiener Neustadt rund 1 Stunde 13 Minuten. Für die Zeit der Sperre fährt in der Früh zusätzlich ein REX 6 um 4:55 Uhr nach Wien. Die Züge des REX 6 sind von der Sperre nicht betroffen. Details: ÖBB-Baustelleninformation Mattersburger Bahn.


Linien und Verbindungen

Alle Abfahrtsminuten und Fahrzeiten gelten für Werktage laut ÖBB-Fahrplan im Oktober 2026. Alle Züge sind REX 6 der Raaberbahn (Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn).

  • REX 6 nach Wien und Bratislava: stündlich zur Minute 13, meist von Gleis 1, über Sopron (9 Minuten), Baumgarten, Wulkaprodersdorf (26 Minuten) und Ebenfurth nach Wien Meidling (1 Stunde 16 Minuten) und Wien Hauptbahnhof (1 Stunde 24 Minuten). 18 Züge am Tag fahren ohne Umsteigen weiter über Bruck an der Leitha und Parndorf nach Bratislava-Petržalka (2 Stunden 31 Minuten).
  • Zusätzliche Züge: In der Früh fahren weitere REX 6 zur Minute 35 nach Wien Hauptbahnhof. Zwischen 16:13 und 17:13 Uhr gibt es keine Abfahrt Richtung Wien.
  • Einzelne Fahrten: um 17:37 Uhr bis Wulkaprodersdorf, um 19:29 Uhr nur bis Sopron.

Unterwegs: Der Zug zur Minute 13 ist nach 9 Minuten in Sopron, nach 16 Minuten in Baumgarten, nach 20 in Draßburg und nach 26 in Wulkaprodersdorf. Über Müllendorf, Neufeld und Ebenfurth erreicht er nach 1 Stunde 16 Minuten Wien Meidling und nach 1 Stunde 24 Minuten den Hauptbahnhof. Die Züge nach Bratislava halten danach unter anderem in Gramatneusiedl, Bruck an der Leitha, Parndorf und Kittsee.

Erste und letzte Züge: An Werktagen fährt der erste REX 6 um 4:13 Uhr, der letzte um 22:13 Uhr. Der letzte Zug ab Wien Hauptbahnhof fährt um 23:23 Uhr und ist um 0:47 Uhr in Deutschkreutz.

Alle Abfahrten mit Bahnsteig und Verspätung zeigt der Monitor oben auf dieser Seite.

Liniengrafik ab Deutschkreutz: REX 6 über Sopron (9 Minuten) und Wulkaprodersdorf (26 Minuten) nach Wien Meidling (1 Stunde 16), Wien Hauptbahnhof (1 Stunde 24) und Bratislava (2 Stunden 31); mit dem REX 64 nach Eisenstadt (36 Minuten); mit Umstieg in Sopron nach Szombathely (1 Stunde 45); Ersatzbus ab Baumgarten bis Dezember 2026 nach Mattersburg (36 Minuten) und Wiener Neustadt (1 Stunde 13); Busse nach Weppersdorf (33 Minuten) und Oberpullendorf (27 Minuten).
Verbindungen ab Deutschkreutz mit Fahrzeiten. Zum Vergrößern anklicken.

Umsteigen und Anschlüsse

  • Bahnsteige: Der Hausbahnsteig liegt beim Bahnhofsgebäude, ein zweiter Bahnsteig nördlich davon. Die Bahnsteige sind nur schienengleich über die Gleise erreichbar.
  • Eisenstadt: mit dem REX 6 bis Wulkaprodersdorf und weiter mit dem REX 64, zusammen 36 Minuten.
  • Ungarn: in Sopron Anschluss nach Szombathely (rund 1 Stunde 45 Minuten) und nach Győr.
  • Flughafen Wien: mit Umsteigen am Hauptbahnhof in rund 1 Stunde 50 Minuten.
  • Oberpullendorf und Mittelburgenland: mit dem Bus 1854 direkt oder mit dem B18 und Umsteigen in Weppersdorf.
  • Fahrradmitnahme: Im REX 6 mit Fahrradticket.
Balkendiagramm der Fahrzeiten ab Deutschkreutz: Sopron 9 Minuten, Wulkaprodersdorf 26, Oberpullendorf mit dem Bus 27, Weppersdorf mit dem Bus 33, Eisenstadt 36, Mattersburg mit Ersatzbus 36, Wiener Neustadt mit Ersatzbus 1 Stunde 13. Fernziele: Wien Meidling 1 Stunde 16, Wien Hauptbahnhof 1 Stunde 24, Szombathely 1 Stunde 45, Bratislava 2 Stunden 31.
Fahrzeiten ab Deutschkreutz. Zum Vergrößern anklicken.

Busse

Die Busse der Verkehrsbetriebe Burgenland halten an den Haltestellen „Deutschkreutz Bahnhof (P+R)“ und „Bahngasse“ direkt beim Bahnhof.

  • B18: meist stündlich zur Minute 53 über Horitschon, Neckenmarkt und Lackenbach nach Weppersdorf (33 Minuten), dort Anschluss an die Busse nach Oberpullendorf, Oberwart und Wien. Um 6:08 Uhr fährt ein Bus durch bis Wien Hauptbahnhof.
  • 1854: fünfmal am Tag über Nikitsch und Großwarasdorf nach Oberpullendorf (27 bis 28 Minuten).
  • 1848: zweimal am Tag nach Lackenbach (20 Minuten), in der Früh einmal bis Bernstein.
  • B12: einmal in der Früh über Lutzmannsburg und Lockenhaus nach Pinkafeld.
  • 1858: Schulverkehr nach Oberpullendorf und im Ort.

Mit den Filtern im Monitor lassen sich die Busse getrennt von den Zügen anzeigen.


Orientierung am Bahnhof

Das kleine, zweigeschoßige Bahnhofsgebäude steht am Ostende der Bahnsteige an der Bahngasse. Zu beiden Seiten liegen Park-and-Ride-Plätze, die Bushaltestellen sind gleich daneben. Westlich des Bahnhofs fahren keine Personenzüge mehr; dort gibt es nur noch ein Anschlussgleis, unter anderem zum Lagerhaus. Nördlich der Gleise stehen die Silos des Lagerhauses, östlich quert die Bahn die Straße an einer Eisenbahnkreuzung mit Schranken. Ins Ortszentrum mit Hauptstraße, Pfarrkirche und Carl-Goldmark-Gedenkhaus sind es rund 500 bis 750 Meter; man geht über die Bahngasse und den Kreisverkehr in die Hauptstraße.


Services

  • Fahrkarten: Es gibt keinen Schalter; Fahrkarten gibt es laut ÖBB im Zug.
  • Warteraum und WC: vorhanden.
  • Barrierefreiheit: Die ÖBB stufen den Bahnhof in Stufe 2 ein: Hilfe wird zumindest in Teilbereichen empfohlen, weil die Bahnsteige nur schienengleich erreichbar sind.
  • Weiteres: Snack- und Getränkeautomaten.

Individualverkehr

  • Parken: zwei kostenlose Park-and-Ride-Plätze westlich und östlich des Bahnhofsgebäudes.
  • Fahrrad: Fahrradgarage der ÖBB am Bahnhof.
  • Straße: Die Bundesstraße B 62 verbindet Deutschkreutz mit Sopron.

Einkaufsmöglichkeiten

Am Bahnhof gibt es nur Automaten. Rund 260 Meter entfernt liegen an der Hauptstraße ein Supermarkt, eine Apotheke mit Postpartner und ein Bankomat, ein weiterer Supermarkt ist an der Bahngasse rund 650 Meter westlich.


Rund um den Bahnhof

  • Pfarrkirche: rund 520 Meter vom Bahnhof.
  • Carl-Goldmark-Gedenkhaus: Gedenkhaus für den Komponisten an der Hauptstraße, rund 680 Meter.
  • Kaiserin-Elisabeth-Denkmal: knapp ein Kilometer.
  • Jüdischer Friedhof: rund 1,2 Kilometer. Deutschkreutz gehörte zu den jüdischen Siebengemeinden, hebräisch „Zelem“.
  • Schloss Deutschkreutz: der Renaissancebau in seiner heutigen Form von 1625, rund zwei Kilometer östlich. Von 1966 bis 2018 gehörte es dem Maler Anton Lehmden.

Die Burgenlandbahn

Deutschkreutz liegt an der Burgenlandbahn, der Strecke von Sopron nach Kőszeg. Sie wurde am 5. November 1908 von der Sopron-Kőszeger Vicinalbahn eröffnet, Deutschkreutz hieß damals Sopronkeresztúr. Als das Burgenland 1921 zu Österreich kam, wurde die Strecke gleich zweimal von der neuen Grenze durchschnitten. Ab 1922 fuhren österreichische Bahnen auf ihr, 1929 entschied ein Schiedsgericht des Völkerbunds, dass sie Österreich gehört. Von 1922 bis 1924 gab es sogar beschleunigte Personenzüge von Wien über Ebenfurth und Sopron bis Güns.

1988 wurde der Personenverkehr auf den Abschnitt Sopron–Deutschkreutz beschränkt; von 1989 bis 2000 fuhren die Züge noch einmal bis Lackenbach. Am 6. September 1999 wurde an der Staatsgrenze der erste Oberleitungsmast gesetzt, im Mai 2000 begann der elektrische Betrieb von Sopron nach Deutschkreutz, mit 25 Kilovolt und 50 Hertz wie in Ungarn, eine Besonderheit im österreichischen Netz. Westlich von Deutschkreutz fuhren ab 2007 noch einmal Züge bis Neckenmarkt-Horitschon, im August 2013 endete der Personenverkehr dort endgültig. Seit Dezember 2014 fahren die Züge von Deutschkreutz über Sopron und Wien bis Bratislava.


Historisches

Der Bahnhof besteht seit der Eröffnung der Burgenlandbahn 1908. Das Gleisnetz gehört heute der ÖBB-Infrastruktur, die Züge fährt die Raaberbahn. Sie bestellte 2014 neue Triebzüge, unter anderem für diese Verbindung. Laut Wikipedia fuhren 2022 an Werktagen 21 Personenzüge je Richtung zwischen Deutschkreutz, Sopron, Wulkaprodersdorf und Wien, in den Hauptverkehrszeiten im Halbstundentakt. Das Baujahr des Gebäudes, den Architekten und Fahrgastzahlen ließen sich nicht finden.

Der Ort selbst ist viel älter: Deutschkreutz ist seit 1340 Marktgemeinde und hat heute rund 3.150 Einwohner. Der Ort liegt im Blaufränkischland, über die nahen Grenzübergänge kommt man nach Harka, Kópháza und Nagycenk in Ungarn.

(Quellen: Bahnstrecke Sopron–Kőszeg, Deutschkreutz und Raaberbahn auf de.wikipedia.org, bahnhof.oebb.at, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 19. Oktober 2026)

Zeitleiste: 19. Juni 1907 Konzession; 5. November 1908 Eröffnung; 1921 Burgenland kommt zu Österreich; 1929 Völkerbund-Schiedsspruch; 29. Mai 1988 Personenverkehr nur bis Deutschkreutz; 1989 bis 2000 noch einmal bis Lackenbach; Mai 2000 elektrischer Betrieb; 9. Dezember 2007 Züge bis Neckenmarkt-Horitschon; August 2013 letzter Personenzug westlich; Dezember 2014 Züge bis Bratislava.
Zeitleiste von 1907 bis heute. Zum Vergrößern anklicken.

Häufige Fragen zum Bahnhof Deutschkreutz

Wie komme ich von Deutschkreutz nach Wien?

Mit dem REX 6 stündlich ohne Umsteigen über Sopron nach Wien Meidling (1 Stunde 16 Minuten) und Wien Hauptbahnhof (1 Stunde 24 Minuten).

Fährt der Zug von Deutschkreutz durch Ungarn?

Ja. Der REX 6 fährt über Sopron in Ungarn und dann über Baumgarten und Wulkaprodersdorf zurück nach Österreich.

Wie komme ich von Deutschkreutz nach Eisenstadt?

Mit dem REX 6 bis Wulkaprodersdorf und weiter mit dem REX 64, zusammen 36 Minuten.

Wie komme ich von Deutschkreutz nach Oberpullendorf?

Mit dem Bus 1854 fünfmal am Tag direkt in 27 bis 28 Minuten, sonst mit dem B18 und Umsteigen in Weppersdorf.

Wo kann ich am Bahnhof Deutschkreutz parken?

Auf den beiden kostenlosen Park-and-Ride-Plätzen direkt am Bahnhof.

Gibt es am Bahnhof Deutschkreutz einen Fahrkartenschalter?

Nein. Laut ÖBB kauft man die Fahrkarte im Zug.


Datum letzte Änderung: 04.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!



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