Der Fahrplanmonitor – live.
Aktuelle Abfahrten & Ankünfte am Bahnhof. Filtere nach Zügen, Bussen oder Straßenbahn. Daten in Echtzeit.
Abfahrten
Ankünfte
Die weiteren Haltestellen auf dieser Seite:
- Bahnhof
- Linien und Verbindungen
- Umsteigen und Anschlüsse
- Busse
- Orientierung am Bahnhof
- Services
- Individualverkehr
- Einkaufsmöglichkeiten
- Rund um den Bahnhof
- Zug oder Bus nach Linz?
- Historisches
- Häufige Fragen
- Kommentarbereich
Bahnhof
Adresse: 4240 Freistadt, Trölsberg 26, Oberösterreich
Der Bahnhof Freistadt liegt nicht in der Stadt, sondern in der Ortschaft Trölsberg, rund 2,5 Kilometer Luftlinie südwestlich des Hauptplatzes. Er gehört zur Summerauer Bahn von Linz über Summerau an die tschechische Grenze und weiter nach České Budějovice und Prag. An einem Werktag fahren hier 27 Züge ab, darunter vier Eurocitys nach Prag, und 22 Busse. Wer vom Bahnhof in die Altstadt will, nimmt den Bus 322 oder geht rund 40 Minuten zu Fuß. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, mit Bahnsteig und Verspätung.


Linien und Verbindungen
Alle Abfahrtsminuten und Fahrzeiten gelten für Werktage laut ÖBB-Fahrplan im Oktober und November 2026. Alle Züge halten am Mittelbahnsteig mit den Gleisen 1 und 2; der Monitor zeigt das aktuelle Gleis.
- Nach Linz: 14 Züge am Tag. Bis 7:21 Uhr fahren sechs R 3 und ein REX 3 (5:57 Uhr, 54 Minuten), tagsüber alle zwei Stunden ein Zug, abwechselnd der Eurocity zur Minute 17 (9:17 bis 21:17 Uhr, 49 Minuten) und die R 3 zur Minute 21 (62 bis 63 Minuten).
- Eurocity nach Prag: viermal am Tag (7:42, 12:42, 16:44 und 20:44 Uhr) über České Budějovice nach Praha hlavní nádraží (2 Stunden 55 bis 2 Stunden 58 Minuten).
- R 3 nach České Budějovice: viermal am Tag zur Minute 39 (8:39 bis 18:39 Uhr, 77 bis 80 Minuten).
- R 3 nach Summerau: fünfmal am Nachmittag und Abend bis zum Grenzbahnhof Summerau (8 bis 9 Minuten).
Erste und letzte Züge: An Werktagen fährt der erste Zug um 4:21 Uhr nach Linz, der letzte nach Linz um 21:17 Uhr. Der letzte Zug Richtung Norden fährt kurz vor Mitternacht nach Summerau. Direkte Züge nach Wels, Salzburg oder Wien gibt es nicht, dorthin steigt man in Linz um.

Umsteigen und Anschlüsse
- Bahnsteig: Der Mittelbahnsteig ist rund 220 Meter lang und überdacht. Man erreicht ihn über einen Übergang über das Gleis, eine Unterführung gibt es nicht.
- Wien und Salzburg: mit Umstieg in Linz Hauptbahnhof; mit dem Eurocity ist man in 49 Minuten dort.
- Tschechien: ohne Umsteigen mit dem Eurocity nach České Budějovice und Prag oder mit der R 3 nach České Budějovice.
- In die Stadt: mit dem Bus 322 in 6 Minuten zum Busterminal am Stifterplatz, allerdings nur etwa zehnmal am Tag.
- Fahrradmitnahme: In den Nahverkehrszügen mit Fahrradticket möglich.

Busse
Am Bahnhof halten nur wenige Busse, an einer Haltestelle am Vorplatz ohne Steigbezeichnung. Der große Busknoten der Stadt ist der Busterminal am Stifterplatz, rund 2,4 Kilometer entfernt; von dort fahren die Busse nach Linz und in die Orte des Mühlviertels. Diese Abfahrten zeigt der Monitor nicht.
- Linie 322: fährt eine Schleife vom Busterminal über den Bahnhof nach Hirschbach und zurück. Vom Bahnhof zum Stifterplatz dauert die Fahrt 6 Minuten; die Busse fahren etwa zehnmal am Tag zwischen 6:05 und 19:13 Uhr, aber nicht zwischen 8 und 12 Uhr und kaum abgestimmt auf die Züge.
- Linie 321: einmal am Morgen (7:04 Uhr) zum Stifterplatz.
- Linie 277: einmal am Morgen (6:30 Uhr) über Bad Leonfelden nach Rohrbach-Berg (69 Minuten).
- Linie 320: nach Bad Leonfelden hält nicht am Bahnhof, sondern an der Haltestelle „B38/Abzw Bahnhof“, rund 790 Meter Fußweg entfernt.
Mit den Filtern im Monitor lassen sich die Busse getrennt von den Zügen anzeigen.
Orientierung am Bahnhof
Die Gleise verlaufen von Westen nach Osten. Das gelbe, zweigeschoßige Aufnahmsgebäude mit holzverzierten Giebeln steht an der Nordseite der Gleise, davor liegen der Vorplatz mit der Bushaltestelle und die Zufahrt über die Hirschbacher Straße. Der Mittelbahnsteig liegt zwischen den beiden Gleisen und ist über einen Übergang zu erreichen. Der Park-&-Ride-Platz liegt nordwestlich des Gebäudes, eine Stiege führt dorthin. In die Stadt geht es nach Nordosten; zu Fuß sind es bis zum Hauptplatz rund 3 Kilometer.
Services
- Fahrkarten: Fahrkartenautomaten, einen Schalter nennen die ÖBB nicht.
- Warten und WC: Warteraum, WC und barrierefreies WC.
- Barrierefreiheit: Die ÖBB stufen den Bahnhof in Stufe 2a ein. Weil man den Bahnsteig über das Gleis erreicht, wird blinden und sehbehinderten Menschen Begleitung empfohlen.
Individualverkehr
- Park & Ride: kostenlos, Zufahrt über die Hirschbacher Straße; laut OpenStreetMap 64 Stellplätze.
- Fahrrad: Fahrradgarage und laut OpenStreetMap 14 überdachte Radstellplätze.
Einkaufsmöglichkeiten
Am Bahnhof gibt es nach den Angaben der ÖBB keine Geschäfte. Einkaufen kann man in der Altstadt rund um den Hauptplatz, rund 3 Kilometer Fußweg entfernt.
Rund um den Bahnhof
Die Entfernungen sind Luftlinie ab dem Bahnhofsgebäude, in Klammern der Fußweg nach OpenStreetMap.
- Pferdeeisenbahn: rund 570 Meter westlich verläuft ein Feldweg auf der Trasse der ehemaligen Pferdeeisenbahn Budweis–Linz.
- Busterminal Stifterplatz: rund 1,96 Kilometer (2,4 Kilometer).
- Brauhaus Freistadt: rund 2,2 Kilometer (2,6 Kilometer).
- Linzer Tor: rund 2,3 Kilometer (2,8 Kilometer), das südliche Stadttor der Altstadt.
- Hauptplatz und Rathaus: rund 2,5 Kilometer (3 Kilometer, etwa 40 Minuten).
- Böhmertor: rund 2,6 Kilometer (3,2 Kilometer), das nördliche Stadttor.
- Schloss mit Mühlviertler Schlossmuseum: rund 2,6 Kilometer (3,2 Kilometer). Das Museum zeigt rund 21.000 vor allem volkskundliche Stücke, darunter eine Sammlung von Hinterglasbildern aus Sandl.
Zug oder Bus nach Linz?
Nach Linz gibt es neben dem Zug ein dichtes Busangebot, und es hat mit der Lage des Bahnhofs zu tun: Die Busse nach Linz fahren am Busterminal am Stifterplatz mitten in der Stadt ab, nicht am Bahnhof. An einem Werktag sind es 47 Fahrten zwischen 4:03 und 22:15 Uhr, alle vom Steig C1. Die Eilkurse der Linie 310 brauchen 44 bis 54 Minuten zum Linzer Hauptbahnhof, die Linie 312 fährt stündlich zur Minute 40 und braucht 60 bis 75 Minuten. Dazu kommen die Linie 311 über die Johannes Kepler Universität und die Linie 319 zur voestalpine. Innerhalb der Stadt gab es ab 1994 einen Citybus, der aber wieder eingestellt wurde.
Der Zug ist mit 49 Minuten im Eurocity ähnlich schnell, fährt aber tagsüber nur alle zwei Stunden, und wer aus der Stadt kommt, muss erst zum Bahnhof gelangen. Für Fahrten nach Tschechien ist der Bahnhof dagegen die erste Wahl: Der Eurocity fährt ohne Umsteigen nach České Budějovice und Prag. Die Wirtschaftskammer forderte 2021, den Bahnhof näher an die Stadt beim Betriebsbaugebiet Freistadt Süd zu verlegen; der Bahnhof liegt nach wie vor in Trölsberg.

Historisches
Schon von 1832 bis 1872 führte die Pferdeeisenbahn von Budweis nach Linz an Freistadt vorbei, rund vier Kilometer südwestlich der Stadt und ohne eigene Station. Ihre Trasse bog nahe dem heutigen Bahnhof ab, ein Damm ist erhalten. Im Jahr, in dem die Pferdeeisenbahn den Betrieb einstellte, kam die Strecke der Kaiserin Elisabeth-Bahn: Am 6. November 1872 ging der Abschnitt von St. Valentin nach Freistadt für Güter und der Abschnitt Freistadt–Summerau für alle Züge in Betrieb, am 2. Dezember 1872 auch St. Valentin–Freistadt für Reisende. Die direkte Verbindung nach Linz über Gaisbach-Wartberg folgte am 20. Dezember 1873.
1918 kam der Abschnitt von Summerau nach Budweis an die Tschechoslowakischen Staatsbahnen. Nach 1945 verlor die Strecke durch den Eisernen Vorhang an Bedeutung, erst 1990/91 fuhren wieder fünf Zugpaare über die Grenze. Am 31. Mai 1975 wurde der elektrische Betrieb zwischen Linz und Summerau eröffnet. Von 2017 bis 2023 modernisierten ÖBB und Land Oberösterreich elf Stationen zwischen Linz und Summerau um rund 75,7 Millionen Euro; Freistadt hat heute einen überdachten Mittelbahnsteig und ein elektronisches Stellwerk, seit Ende 2023 wird die Strecke aus Linz ferngesteuert. Am 11. Juli 2024 wurde am Bahnhof Freistadt die Initiative „PRO Summerauer Bahn“ gegründet. Fahrgastzahlen ließen sich nicht finden.
(Quellen: Bahnstrecke St. Valentin–České Budějovice, Bahnstrecke Linz–Gaisbach-Wartberg, Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden und Freistadt auf de.wikipedia.org, bahnhof.oebb.at, Tips, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 19. Oktober und 16. November 2026)
Häufige Fragen zum Bahnhof Freistadt
Wie weit ist der Bahnhof vom Zentrum entfernt?
Rund 2,5 Kilometer Luftlinie, zu Fuß etwa 3 Kilometer oder 40 Minuten bis zum Hauptplatz. Der Bus 322 fährt in 6 Minuten zum Stifterplatz, aber nur etwa zehnmal am Tag.
Wie komme ich von Freistadt nach Linz?
Mit dem Zug in 49 bis 63 Minuten, tagsüber alle zwei Stunden, oder mit dem Bus ab dem Busterminal am Stifterplatz: 47 Fahrten am Tag, mit dem Eilkurs 310 in 44 bis 54 Minuten.
Wie komme ich von Freistadt nach Prag?
Viermal am Tag mit dem Eurocity ohne Umsteigen in knapp drei Stunden.
Wie komme ich nach Wien?
Mit dem Zug oder Bus nach Linz und dort in den Railjet oder die WESTbahn.
Wo kann ich am Bahnhof Freistadt parken?
Auf dem kostenlosen Park-&-Ride-Platz an der Hirschbacher Straße mit laut OpenStreetMap 64 Stellplätzen.
Ist der Bahnhof Freistadt barrierefrei?
Die ÖBB stufen ihn in Stufe 2a ein. Den Bahnsteig erreicht man ohne Stufen über einen Übergang über das Gleis; blinden und sehbehinderten Menschen wird Begleitung empfohlen.
Datum letzte Änderung: 06.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!
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