Der Fahrplanmonitor – live.
Aktuelle Abfahrten & Ankünfte am Bahnhof. Filtere nach Zügen, Bussen oder Straßenbahn. Daten in Echtzeit.
Abfahrten
Ankünfte
Die weiteren Haltestellen auf dieser Seite:
- Bahnhof
- Aktuell
- Linien und Verbindungen
- Umsteigen und Anschlüsse
- Stadtbus und Regionalbus
- Orientierung am Bahnhof
- Services
- Individualverkehr
- Einkaufsmöglichkeiten
- Rund um den Bahnhof
- Die Mariazellerbahn
- Historisches
- Häufige Fragen
- Kommentarbereich
Bahnhof
Adresse: 3100 St. Pölten, Bahnhofplatz 1, NÖ
Der St. Pöltner Hauptbahnhof liegt am Bahnhofplatz am Nordrand der Altstadt, nur wenige Gehminuten vom Rathausplatz entfernt. Hier halten mit wenigen Ausnahmen alle Fern- und Regionalzüge der Westbahn, und hier beginnen die Strecken ins Traisental, ins Tullnerfeld nach Krems und Tulln sowie die schmalspurige Mariazellerbahn. Nach Wien Hauptbahnhof braucht der Railjet Xpress über die Neubaustrecke nur 29 Minuten, die WESTbahn ist in 27 Minuten am Westbahnhof. Richtung Westen geht es in 44 Minuten nach Linz und in rund zwei Stunden nach Salzburg. Vor dem Haupteingang und auf der Nordseite halten die Stadtbusse und Regionalbusse. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, vom Railjet bis zum Stadtbus, mit Bahnsteig und Verspätung.


Aktuell
Stammstreckensperre in Wien (7. September 2026 bis Ende Oktober 2027): Die Fernzüge aus St. Pölten fahren wie gewohnt bis Wien Hauptbahnhof und zum Flughafen Wien, die WESTbahn, der CJX 5 und der REX 51 bis zum Westbahnhof. Gesperrt ist in Wien nur die S-Bahn-Stammstrecke; in den Norden Wiens geht es ab dem Hauptbahnhof mit der U1, ab dem Westbahnhof mit der U6. Details: ÖBB-Baustelleninformation Stammstrecke.
Linien und Verbindungen
St. Pölten liegt an der Westbahn zwischen Wien und Linz, und das gleich zweimal: Die alte Strecke über den Wienerwald und die Neubaustrecke durch das Tullnerfeld treffen sich hier. Die Fahrzeiten gelten für Werktage tagsüber laut ÖBB-Fahrplan (ab 5. Oktober 2026).
- Richtung Wien: Railjet Xpress zur Minute 03 etwa alle zwei Stunden nach Wien Hauptbahnhof (29 Minuten) und weiter zum Flughafen Wien (54 Minuten). Dazu stündlich der Intercity zur Minute 30 über den Hauptbahnhof zum Flughafen (57 Minuten). Die WESTbahn fährt zur Minute 25 und 55 in 27 Minuten zum Westbahnhof, der CJX 5 zur Minute 06 und 36 in 35 Minuten, der REX 51 mit allen Halten über den Wienerwald in rund einer Stunde.
- Richtung Linz und Salzburg: Railjet Xpress zur Minute 59 nach Linz (44 Minuten), Salzburg (rund 2 Stunden) und weiter nach Innsbruck, München, Bregenz oder Zürich. Die WESTbahn fährt zur Minute 06 und 36 nach Linz (48 Minuten) und Salzburg (2 Stunden 2 Minuten), der Intercity zur Minute 31 nach Linz (57 Minuten) und Salzburg.
- Richtung Budapest und Prag: Railjet Xpress etwa alle zwei Stunden nach Budapest (rund 3½ Stunden), einzelne Züge nach Prag.
- Nachtzüge: Nightjets und Euronights unter anderem nach Hamburg, Amsterdam, Zürich, Venedig und Warschau.
- Regionalzüge: siehe Abschnitt Umsteigen und Anschlüsse.
Alle Abfahrten mit Bahnsteig und Verspätung zeigt der Monitor oben auf dieser Seite.

Umsteigen und Anschlüsse
- Bahnsteige: Gleis 1 liegt am Hausbahnsteig beim Bahnhofsgebäude, daneben die Stumpfgleise 11 bis 13. Laut Wikipedia nutzen die Fernzüge meist die Bahnsteige 3 und 5, die Nahverkehrszüge der Westbahn die Gleise 2, 4 und 6. Die S-Bahn nach Wien Franz-Josefs-Bahnhof fährt von Gleis 7, die Mariazellerbahn von den Stumpfgleisen 12 und 13.
- Richtung Melk und Amstetten: CJX 5 zur Minute 03 nach Melk (18 Minuten) und Amstetten (47 Minuten); schneller nach Amstetten mit WESTbahn oder Intercity in 23 Minuten. Der R 52 zur Minute 39 fährt über Melk nach Pöchlarn.
- Richtung Krems und Tulln: R 44 zur Minute 06 über Herzogenburg nach Krems (35 Minuten); die S 40 zur Minute 12 durch das Tullnerfeld bis Wien Franz-Josefs-Bahnhof. Nach Tulln ist man mit dem CJX 5 und einmal Umsteigen in 23 Minuten.
- Mariazellerbahn: zur Minute 37 Richtung Laubenbachmühle, einige Züge bis Mariazell (2 Stunden 16 Minuten); mehr dazu im eigenen Abschnitt.
- Traisentalbahn: Die Strecke führt nach Süden Richtung Traisen, Lilienfeld und Hainfeld.
- Richtung Innenstadt: zu Fuß über die Kremser Gasse zum Rathausplatz, mit dem Stadtbus rund 6 Minuten.
- Fahrradmitnahme: In S-Bahn und Regionalzügen mit Fahrradticket, in Fernzügen nur mit reserviertem Stellplatz, soweit angeboten.

Stadtbus und Regionalbus
Die Busse halten an zwei Stellen: vor dem Haupteingang am Bahnhofplatz (Hauptbahnhof Süd) und auf der Nordseite beim Gewerkschaftsplatz (Hauptbahnhof Nord). Beide Seiten verbindet der Durchgang unter den Gleisen.
- Stadtbus: die Linien 1 bis 9, 12 und 13 in die Altstadt und die Stadtteile.
- Regionalbus: Postbusse und Regionalbusse ins Umland, etwa die Linien 101 bis 108, 470 bis 491 und 680 bis 690.
Mit den Filtern im Monitor lassen sich die Busse getrennt von den Zügen anzeigen.
Orientierung am Bahnhof
Der Haupteingang liegt in der Mitte des historischen Bahnhofsgebäudes an der Südseite zum Bahnhofplatz. Dahinter liegt die helle Bahnhofshalle mit Reisezentrum und Geschäften. Von der Halle führt ein Durchgang unter den Gleisen auf die Nordseite; von ihm gehen Stiegen, Rolltreppen und Aufzüge zu den Bahnsteigen. Laut Wikipedia gibt es mit dem Personentunnel Ost einen zweiten Durchgang. Gleis 1 und die Mariazellerbahn erreicht man vom Hausbahnsteig aus. In die Altstadt geht man vom Bahnhofplatz nach Süden über die Kremser Gasse zum Rathausplatz.
Services
- Fahrkarten: ÖBB-Fahrkartenschalter Montag bis Freitag 6:10 bis 20 Uhr, Samstag 6:30 bis 20 Uhr, Sonntag 7:15 bis 20 Uhr, dazu Fahrkartenautomaten.
- Warteraum und WC: werktags 3:30 bis 1:30 Uhr, am Wochenende 3:30 bis 2 Uhr, auch barrierefreies WC und Wickelmöglichkeit.
- Gepäck: Schließfächer.
- Barrierefreiheit: Die ÖBB stufen den Bahnhof in Stufe 1 ein, die beste Stufe: Er lässt sich selbstständig nutzen. Aufzüge und Rolltreppen führen zu den Bahnsteigen.
- Sicherheit: Polizei im Bahnhof, Defibrillator.
- WLAN: kostenlos im Netz „OEBB-station“.
- Weiteres: Geldautomat, Snack- und Getränkeautomaten.
Individualverkehr
- Park & Ride: Die Anlagen an der Parkpromenade (rund 560 Plätze) und an der Goldeggerstraße (rund 1.200 Plätze) sind für Fahrgäste mit gültigem Fahrschein bis zu fünf Tage kostenlos. Bei der Ausfahrt wird der Code des Fahrscheins gescannt. Die Landesliste nennt 1.848 Pkw-Plätze und 933 Plätze für Fahrräder und Motorräder.
- Cityparken: kostenpflichtig, mit eigener Einfahrt im Parkdeck Parkpromenade.
- Rad: Fahrradgarage und Fahrradverleih.
- E-Auto: Ladestation am Bahnhof.
- Taxi: auf der Süd- und auf der Nordseite.
Einkaufsmöglichkeiten
Im Bahnhof gibt es laut ÖBB einen Lebensmittelmarkt (Okay, werktags ab 5 Uhr), die Bäckerei BackWerk, McDonald’s, Simitci, die Trafik Hofer und Press & Books. Für einen größeren Einkauf liegt die Fußgängerzone der Altstadt gleich südlich des Bahnhofs.
Rund um den Bahnhof
Der Bahnhof liegt am Rand der Altstadt. Die Stadtmauer stand früher dort, wo heute die Promenade verläuft.
- Rathausplatz und Domplatz: zu Fuß über die Kremser Gasse in wenigen Minuten, mit dem Stadtbus rund 6 Minuten.
- Melk: das Stift Melk ist mit dem CJX 5 in 18 Minuten erreichbar.
- Wachau und Krems: mit dem R 44 in 35 Minuten nach Krems.
- Pielachtal und Mariazell: mit der Mariazellerbahn.
Die Mariazellerbahn
Am Westende des Bahnhofs, an den Stumpfgleisen 12 und 13, beginnt eine der bekanntesten Schmalspurbahnen Österreichs. Die Mariazellerbahn führt elektrisch und auf schmaler Spur durch das Pielachtal bis in den steirischen Wallfahrtsort Mariazell. Die Züge fahren zur Minute 37, viele bis Laubenbachmühle, einige durchgehend nach Mariazell; dafür braucht man 2 Stunden 16 Minuten. Bis Kirchberg an der Pielach sind es rund 50 Minuten.
Die Bahn ging 1898 von St. Pölten aus in Betrieb und wurde 1907 bis Mariazell verlängert, einige Jahre später elektrifiziert. Eine Zweigstrecke von Ober-Grafendorf nach Mank, die „Krumpe“, wurde Ende 2010 stillgelegt und durch Busse ersetzt.
Die Mariazellerbahn fährt nach einem eigenen Takt. Wer umsteigen will, sollte die Abfahrtszeit im Monitor oder im Fahrplan nachsehen.
Historisches
Am 9. September 1856 war der Spatenstich für den Bahnhof der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn, 1858 fuhren die ersten Züge. Für den Bahnhof musste das Kremser Tor weichen, bald darauf wurde die ganze Stadtmauer geschleift; an ihrer Stelle entstand die Promenade. 1877 kam die Traisentalbahn dazu, 1885 die Strecken nach Krems und Tulln.
Weil der alte Bau zu klein wurde, entstand ab 1887 in zwei Jahren das heutige Aufnahmegebäude mit einer Durchfahrt zur Kremser Landstraße. 1898 begann hier die spätere Mariazellerbahn, 1911 folgte die Straßenbahn St. Pölten. Nach den Bombenangriffen im April 1945 wurde der Bahnhof nur notdürftig instand gesetzt; 1965 bis 1969 wurde der westliche Teil erneuert, die historischen Eckpavillons wichen Zweckbauten.
Zwischen 2006 und Dezember 2011 bauten die ÖBB den Bahnhof um 190 Millionen Euro um. Es entstanden ein neuer Personendurchgang, neue Bahnsteige und Dächer und eine neue Bahnhofshalle im sanierten historischen Gebäude, das am 10. September 2010 eröffnet wurde. Mit der Neubaustrecke durch das Tullnerfeld rückte St. Pölten näher an Wien.
(Quellen: St. Pölten Hauptbahnhof auf de.wikipedia.org, bahnhof.oebb.at, Park-and-Ride-Liste des Landes NÖ, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 5. Oktober 2026)

Häufige Fragen zum St. Pöltner Hauptbahnhof
Wie lange fährt man von St. Pölten nach Wien?
Mit dem Railjet Xpress 29 Minuten bis Wien Hauptbahnhof, mit der WESTbahn 27 Minuten bis zum Westbahnhof, mit dem CJX 5 rund 35 Minuten.
Wie lange fährt man von St. Pölten nach Linz?
Mit dem Railjet Xpress 44 Minuten, mit der WESTbahn 48 Minuten, mit dem Intercity 57 Minuten.
Wie komme ich vom Bahnhof zum Flughafen Wien?
Mit dem Railjet Xpress in 54 Minuten oder mit dem stündlichen Intercity zur Minute 30 in 57 Minuten, jeweils ohne Umsteigen.
Wo fährt die Mariazellerbahn ab?
Von den Stumpfgleisen 12 und 13 am Westende des Hausbahnsteigs, meist zur Minute 37.
Wo kann man am St. Pöltner Hauptbahnhof parken?
Auf den Park-and-Ride-Anlagen an der Parkpromenade und an der Goldeggerstraße, mit gültigem Fahrschein bis zu fünf Tage kostenlos. Daneben gibt es das kostenpflichtige Cityparken.
Ist der St. Pöltner Hauptbahnhof barrierefrei?
Ja. Die ÖBB stufen ihn in Stufe 1 ein, die beste Stufe. Aufzüge und Rolltreppen führen zu den Bahnsteigen, es gibt ein barrierefreies WC.
Datum letzte Änderung: 04.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!
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