Der Fahrplanmonitor – live.
Aktuelle Abfahrten & Ankünfte am Bahnhof. Filtere nach Zügen, Bussen oder Straßenbahn. Daten in Echtzeit.
Abfahrten
Ankünfte
Die weiteren Haltestellen auf dieser Seite:
- Bahnhof
- Aktuell
- Linien und Verbindungen
- Umsteigen und Anschlüsse
- Straßenbahn und U-Bahn
- Orientierung am Bahnhof
- Services
- Individualverkehr
- Einkaufsmöglichkeiten
- Rund um den Bahnhof
- Der Umbau 2021 bis 2026
- Historisches
- Häufige Fragen
- Kommentarbereich
Bahnhof
Adresse: 1090 Wien, Julius-Tandler-Platz 3
Der Franz-Josefs-Bahnhof am Julius-Tandler-Platz im 9. Bezirk, Alsergrund, ist der Wiener Kopfbahnhof der Franz-Josefs-Bahn. Von seinen fünf Gleisen fahren die S 40 nach Tulln und St. Pölten, der REX 4 nach Krems an der Donau und der REX 41 ins Waldviertel, zweimal am Tag sogar direkt bis Prag. Alle Züge halten auch in Spittelau und Heiligenstadt, wo man in die U-Bahn umsteigt. Am Bahnhof selbst gibt es keine U-Bahn, dafür halten vor dem Haupteingang die Straßenbahnen 5, 12 und D. Der Bahnhof liegt heute im Sockel eines Bürobaus und wurde bis 2024 von Grund auf erneuert. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, vom Zug bis zur Straßenbahn, mit Bahnsteig und Verspätung.


Aktuell
Stammstreckensperre (7. September 2026 bis Ende Oktober 2027): Am Franz-Josefs-Bahnhof fahren alle Züge und Straßenbahnen wie gewohnt, denn die Franz-Josefs-Bahn nutzt die Stammstrecke nicht. Gesperrt ist die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Praterstern und Hauptbahnhof. Als Ersatz fahren unter anderem U4 und U6 häufiger; beide erreicht man von hier zu Fuß an der Friedensbrücke oder mit der S 40 in Spittelau. Details: ÖBB-Baustelleninformation Stammstrecke.
Linien und Verbindungen
Alle Abfahrtsminuten und Fahrzeiten gelten für Werktage tagsüber laut ÖBB-Fahrplan im Oktober 2026.
- S 40: alle 30 Minuten, meist von Gleis 2. Zur Minute 07 nach Tulln Stadt (48 bis 51 Minuten) oder Tullnerfeld, zur Minute 37 stündlich bis St. Pölten Hauptbahnhof (knapp zwei Stunden). Nach Spittelau sind es 2 bis 3 Minuten, nach Heiligenstadt rund 5 Minuten.
- REX 4: meist zur Minute 03 und 32 nach Krems an der Donau (1 Stunde 5 bis 1 Stunde 9 Minuten), am späten Vormittag und am Abend stündlich zur Minute 00.
- REX 41 „Silva Nortica“: meist zur Minute 28 ins Waldviertel, nach Sigmundsherberg (rund 1 Stunde 15 Minuten), Gmünd (2 Stunden 12 bis 2 Stunden 25 Minuten) oder České Velenice. Zweimal am Tag, um 9 und um 15 Uhr, fährt er direkt nach Prag (5 Stunden 10 Minuten).
- R 40: in den Hauptverkehrszeiten zur Minute 21 und 51 nach St. Andrä-Wördern (26 Minuten).
Erste und letzte Züge: An Werktagen fährt der erste REX 4 um 4:32 Uhr, die erste S 40 um 5:07 Uhr. Die letzte S 40 fährt um 23:37 Uhr, der letzte REX 41 um 23:28 Uhr.
Alle Abfahrten mit Bahnsteig und Verspätung zeigt der Monitor oben auf dieser Seite.

Umsteigen und Anschlüsse
- Bahnsteige: Alle fünf Gleise enden ebenerdig in der Bahnhofshalle, man geht ohne Stiegen vom Eingang zum Zug. Die Bahnsteige sind seit dem Umbau 55 Zentimeter hoch.
- U-Bahn: zur U4-Station Friedensbrücke rund fünf Minuten zu Fuß. Mit der S 40 nach Spittelau (2 bis 3 Minuten) erreicht man U4 und U6.
- Westbahnhof: mit der Straßenbahn 5 ohne Umsteigen in rund 23 Minuten.
- Hauptbahnhof: mit der Straßenbahn zur U4 und Umsteigen in die U1 in rund 22 Minuten.
- Innenstadt: zum Stephansplatz mit Straßenbahn und U-Bahn in rund 16 Minuten.
- Flughafen: über die U4 nach Wien Mitte und weiter mit dem City Airport Train in rund 50 Minuten.
- Fahrradmitnahme: In S-Bahn und Regionalzügen mit Fahrradticket.

Straßenbahn und U-Bahn
- Straßenbahn 5: etwa alle 7 bis 8 Minuten, zum Westbahnhof 19 bis 23 Minuten, zum Praterstern 14 bis 16 Minuten.
- Straßenbahn 12: etwa alle 8 bis 10 Minuten, zur Josefstädter Straße 13 bis 15 Minuten, in die andere Richtung zur Hillerstraße 24 bis 25 Minuten. Die Linie 12 hat im Oktober 2025 die frühere Linie 33 ersetzt.
- Straßenbahn D: etwa alle 6 bis 8 Minuten nach Nußdorf (rund 17 Minuten) und über den Ring zur Absberggasse (gut eine halbe Stunde).
- U4 Friedensbrücke: rund 370 Meter zu Fuß, mit der U4 zum Schwedenplatz und Karlsplatz.
- Nachtbus N38: in den frühen Morgenstunden nach Grinzing und zum Schottentor.
Tagsüber hält am Bahnhof kein Bus. Mit den Filtern im Monitor lassen sich die Straßenbahnen getrennt von den Zügen anzeigen.
Orientierung am Bahnhof
Der Bahnhof hat kein eigenes Empfangsgebäude mehr: Er liegt im Sockel des Bürobaus „Francis“ am Julius-Tandler-Platz. Die Gleise kommen von Norden und enden in der Halle unter dem Gebäude. Der Haupteingang liegt am Julius-Tandler-Platz, wo auch die Straßenbahnen halten. Seit dem Umbau gibt es zwei weitere Zugänge zur Gleishalle, von der Althanstraße im Westen und von der Nordbergstraße im Osten. An der Nordbergstraße liegt auch das Parkhaus, Richtung Osten kommt man in wenigen Minuten zum Donaukanal und zur U4.
Services
- Fahrkarten: Fahrkartenautomaten; einen Schalter nennt die ÖBB nicht.
- WC: WC und barrierefreies WC täglich von 4 Uhr bis 0:45 Uhr.
- Barrierefreiheit: Die ÖBB stufen den Bahnhof in Stufe 1 ein: Er ist ohne nennenswerte Hindernisse selbstständig benutzbar. Die Bahnsteige sind stufenlos erreichbar, ein Blindenleitsystem führt durch die Halle.
- Sicherheit: Polizei am Bahnhof, SOS-Notrufsäulen.
- Weiteres: Gratis-WLAN, Geldautomat, Snack- und Getränkeautomaten.
Individualverkehr
- Parken: Parkhaus Franz-Josefs-Bahnhof an der Nordbergstraße 11 mit 683 Plätzen, kostenpflichtig (WIPARK).
- Fahrrad: WienMobil-Radstation an der Althanstraße mit 19 Plätzen und eine Radservicestation.
- Taxi: laut ÖBB vorhanden.
Einkaufsmöglichkeiten
Im Bahnhof gibt es eine Anker-Filiale (Montag bis Freitag 5:30 bis 18:30 Uhr, Samstag bis 12 Uhr). Laut OpenStreetMap liegen am Bahnhof außerdem ein Billa, ein Bipa, ein McDonald’s, eine Trafik und eine Bankfiliale mit Bankomat. Für einen größeren Einkauf ist die Markthalle an der Nußdorfer Straße rund neun Minuten zu Fuß entfernt.
Rund um den Bahnhof
- Lichtentalerpark: rund vier Minuten zu Fuß, daneben die Lichtentaler Pfarrkirche, die „Schubertkirche“.
- Donaukanal: rund fünf Minuten zu Fuß, an der U4-Station Friedensbrücke.
- Liechtensteinpark: rund acht Minuten, mit dem Palais Liechtenstein nach rund zehn Minuten.
- Schuberts Geburtshaus: an der Nußdorfer Straße, rund neun Minuten.
- Strudlhofstiege: rund zwölf Minuten zu Fuß.
- Spittelau: rund 1,3 Kilometer zu Fuß, mit der S 40 in zwei bis drei Minuten.
Der Umbau 2021 bis 2026
Im Sommer 2021 begannen die ÖBB, den Franz-Josefs-Bahnhof von Grund auf zu erneuern. Ursprünglich sollte der Umbau bis Sommer 2023 dauern. Am 20. November 2024 wurden die neue Eingangshalle und die Gleishalle eröffnet; die ÖBB investierten dafür rund 54 Millionen Euro. Alle Bahnsteige wurden auf 55 Zentimeter angehoben, sodass man in moderne Züge fast stufenlos einsteigt.
Verbaut wurden rund 4.000 Quadratmeter Glas- und Deckenverkleidung und rund 5.000 Quadratmeter Natursteinboden. Dazu kamen ein barrierefreies WC, kontrastreiche Anzeigen und rund 1.350 Meter Blindenleitsystem. Neu sind die beiden Zugänge von der Nordbergstraße und der Althanstraße. In der Eingangshalle hängt die historische Uhr aus dem früheren Kaisersalon. Von Jänner bis Juni 2026 wurde noch die Decke der Gleishalle saniert, dafür waren die Bahnsteige abschnittsweise gesperrt.
Historisches
Die Kaiser-Franz-Josefs-Bahn erreichte Wien 1870, zunächst mit einem provisorischen Bahnhof weiter nördlich. 1872 zog der Bahnhof an seinen heutigen Standort auf dem Areal des ehemaligen Palais Althan-Pouthon. 1891 wurde er vergrößert, vollständig renoviert und mit elektrischem Licht ausgestattet. Ab 1907 fuhr die Straßenbahnlinie 5 vom Westbahnhof über den Franz-Josefs-Bahnhof zum Praterstern, 1918 fiel das „Kaiser“ im Namen weg. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof von Bomben getroffen und brannte bei den Kämpfen im April 1945; danach war er der erste große Wiener Bahnhof, der wieder in Betrieb ging. 1967 diente er als Filmkulisse für Terence Youngs „Mayerling“.
1974 wurde das alte Gebäude abgerissen. Der Neubau nach Plänen der Architektengemeinschaft Schwanzer, Krampf, Glück, Hlaweniczka, Requat und Reinthaller ging 1978 in Betrieb, ein Betondeckel überspannt seither die Gleise. Darauf entstand bis Anfang der 1990er-Jahre das Universitätszentrum Althanstraße, damals auch Sitz der Wirtschaftsuniversität. Im Mai 1992 fuhr der Expresszug Vindobona nach Berlin zum letzten Mal von hier ab. Mit der Station Spittelau verlor der Bahnhof 1996 an Bedeutung, weil viele Fahrgäste dort in die U-Bahn umsteigen. Seit Dezember 2022 gibt es mit dem REX „Silva Nortica“ wieder eine direkte Verbindung nach Prag. Fahrgastzahlen ließen sich nicht finden.
(Quellen: Wien Franz-Josefs-Bahnhof und Franz-Josefs-Bahn auf de.wikipedia.org, wien.orf.at (20.11.2024), wien.orf.at (13.11.2025), bahnhof.oebb.at, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 19. Oktober 2026)

Häufige Fragen zum Franz-Josefs-Bahnhof
Welche Züge fahren vom Franz-Josefs-Bahnhof?
Die S 40 nach Tulln und St. Pölten, der REX 4 nach Krems, der REX 41 ins Waldviertel und nach Prag sowie in den Hauptverkehrszeiten der R 40 nach St. Andrä-Wördern. Fernzüge fahren hier nicht.
Gibt es am Franz-Josefs-Bahnhof eine U-Bahn?
Nein. Die nächste U-Bahn-Station ist Friedensbrücke (U4), rund fünf Minuten zu Fuß. Mit der S 40 ist man in zwei bis drei Minuten in Spittelau bei U4 und U6.
Wie komme ich vom Franz-Josefs-Bahnhof zum Westbahnhof?
Mit der Straßenbahn 5 ohne Umsteigen in rund 23 Minuten.
Wie komme ich vom Franz-Josefs-Bahnhof nach Krems?
Mit dem REX 4 ohne Umsteigen in 1 Stunde 5 bis 1 Stunde 9 Minuten, halbstündlich bis stündlich.
Wo kann ich beim Franz-Josefs-Bahnhof parken?
Im Parkhaus an der Nordbergstraße 11 mit 683 Plätzen, kostenpflichtig.
Ist der Franz-Josefs-Bahnhof barrierefrei?
Ja. Die ÖBB stufen ihn in Stufe 1 ein. Alle Gleise sind vom Eingang ohne Stiegen erreichbar, die Bahnsteige sind seit 2024 55 Zentimeter hoch.
Datum letzte Änderung: 04.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!
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