Der Fahrplanmonitor – live.
Aktuelle Abfahrten & Ankünfte am Bahnhof. Filtere nach Zügen, Bussen oder Straßenbahn. Daten in Echtzeit.
Abfahrten
Ankünfte
Die weiteren Haltestellen auf dieser Seite:
- Bahnhof
- Aktuell: Umbau bis 2029
- Linien und Verbindungen
- Umsteigen und Anschlüsse
- Busterminal
- Orientierung am Bahnhof
- Services
- Individualverkehr
- Einkaufsmöglichkeiten
- Rund um den Bahnhof
- Die „Spinne Ried“
- Historisches
- Häufige Fragen
- Kommentarbereich
Bahnhof
Adresse: 4910 Ried im Innkreis, Bahnhofstraße 69, Oberösterreich
Der Bahnhof Ried im Innkreis an der Bahnhofstraße liegt rund einen Kilometer südlich der Innenstadt. Hier kreuzen sich zwei Strecken: die Innkreisbahn von Neumarkt-Kallham nach Braunau und Simbach und die Hausruckbahn von Attnang-Puchheim nach Schärding. Fernzüge halten hier nicht; an einem Werktag fahren 65 Regionalzüge ab, dazu kommen rund 170 Busse vom Busterminal gleich neben dem Bahnhof. Zur Minute 1 treffen sich die Züge aus allen vier Richtungen, damit man ohne lange Wartezeit umsteigen kann. Bis 2029 wird der Bahnhof neu gebaut. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, vom Zug bis zum Bus, mit Bahnsteig und Verspätung.


Aktuell: Umbau bis 2029
Am 1. Oktober 2025 begann der Umbau des Bahnhofs, er soll 2029 fertig sein. Geplant sind ein neues Aufnahmsgebäude, zwei barrierefreie Mittelbahnsteige mit Aufzügen und eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer, ein Parkdeck mit rund 100 Park-&-Ride-Plätzen und ein Fußweg auf die Südseite nach Wegleiten. Die Kosten liegen laut ÖBB bei 96,9 Millionen Euro.
Gleichzeitig wird die Innkreisbahn elektrifiziert; offizieller Baustart war am 27. April 2026, fertig soll sie Ende 2029 sein. Die ÖBB haben für die Sommerferien 2027 und 2028 weitere Sperren angekündigt, die genauen Termine sind noch nicht veröffentlicht. Während der Bauzeit können sich Zugänge und Bahnsteige ändern; der Monitor zeigt den aktuellen Bahnsteig.
Linien und Verbindungen
Alle Abfahrtsminuten und Fahrzeiten gelten für Werktage laut ÖBB-Fahrplan im Oktober 2026. Die Bahnsteignummern können sich kurzfristig ändern, vor allem während des Umbaus.
- R 51 Richtung Neumarkt-Kallham: stündlich zur Minute 1 von Gleis 2 nach Neumarkt-Kallham (18 Minuten). Sechs Züge am Tag fahren ohne Umsteigen weiter nach Wels und Linz (Linz Hauptbahnhof 70 bis 75 Minuten); sonst steigt man in Neumarkt-Kallham um.
- R 51 Richtung Braunau: stündlich zur Minute 1 von Gleis 3 nach Braunau am Inn (35 bis 40 Minuten) und Simbach am Inn in Bayern (44 Minuten). Einzelne Regionalexpresse REX 51 sind schneller.
- R 71 nach Attnang-Puchheim: von Gleis 4, am Vormittag alle zwei Stunden, ab 14 Uhr stündlich, in 38 bis 41 Minuten über die Hausruckbahn.
- R 71 nach Schärding: zwölfmal am Tag von Gleis 1 in 35 bis 38 Minuten.
- REX 51 nach Wels: in der Früh zwei schnelle Züge nach Wels Hauptbahnhof (37 bis 53 Minuten).
Erste und letzte Züge: An Werktagen fährt der erste Zug um 4:40 Uhr nach Attnang-Puchheim. Die letzten Züge fahren um 22:01 Uhr nach Neumarkt-Kallham und um 23:01 Uhr nach Braunau.
Die Hausruckbahn nach Attnang-Puchheim und Schärding wird weiter mit Dieseltriebwagen befahren; elektrifiziert wird nur die Innkreisbahn.

Umsteigen und Anschlüsse
- Bahnsteige: Gleis 1 ist ein kurzer Hausbahnsteig, die Gleise 2, 3 und 4 sind zwischen 215 und 240 Meter lang. Eine Unterführung gibt es derzeit noch nicht, sie entsteht mit dem Umbau. Die ÖBB stufen den Bahnhof in Stufe 2 ein: Hilfe wird zumindest in Teilbereichen empfohlen.
- Linz und Wels: stündlich mit der R 51, direkt oder mit Umstieg in Neumarkt-Kallham. Nach Linz dauert es rund 1 Stunde 15 Minuten, nach Wels rund 49 Minuten.
- Salzburg: mit der R 71 bis Attnang-Puchheim und dort weiter mit der Westbahn oder einem Intercity in 1 Stunde 37 bis 1 Stunde 48 Minuten.
- Wien: mit Umstieg in Neumarkt-Kallham und Wels oder Linz in rund 2 Stunden 40 Minuten.
- Bayern: Die R 51 fährt stündlich bis Simbach am Inn, von dort gibt es Züge Richtung Mühldorf und München.
- Fahrradmitnahme: In den Nahverkehrszügen mit Fahrradticket möglich.

Busterminal
Das Busterminal liegt gleich östlich des Bahnhofsgebäudes und ist seit Ende 2018 der Knoten für die Regionalbusse im Innviertel. Die überdachten Steige heißen A bis K; der Monitor zeigt bei jedem Bus den Steig an. An einem Werktag fahren hier rund 170 Busse ab, die meisten zwischen 5 und 19 Uhr.
- Steig A: Stadtbus 834 zum Marktplatz, halbstündlich, 7 Minuten.
- Steig B: Linie 840 nach Antiesenhofen (31 bis 39 Minuten), Linie 842 nach Sigharting, Utzenaich und Andorf.
- Steig C: Linie 841 nach Obernberg am Inn (36 bis 40 Minuten) und Mörschwang.
- Steig D: Linie 844 nach Raab (46 Minuten), Linie 813 nach Kopfing.
- Steig E: Linie 866 nach Mettmach.
- Steig F: Linie 850 nach Waldzell, Linie 851 nach Frankenburg (32 Minuten), Linie 852 über Eberschwang nach Ampflwang (28 Minuten).
- Steig H: Linie 853 über Haag nach Geboltskirchen, einmal am Tag Linie 642 nach Lambach.
- Steig J: Linien 862 nach St. Johann am Walde, 863 nach Altheim und 864 nach Mühlheim am Inn.
Mit den Filtern im Monitor lassen sich die Busse getrennt von den Zügen anzeigen.
Orientierung am Bahnhof
Die Gleise verlaufen von Westnordwest nach Ostsüdost. Das Bahnhofsgebäude steht nördlich der Gleise am östlichen Ende der Bahnsteige; Gleis 1 liegt direkt davor, westlich davon folgen die Gleise 2, 3 und 4. Gleich östlich des Gebäudes liegt an der Eberschwanger Straße das Busterminal mit den Steigen A bis K, die Steige A bis E auf der Nordseite, F bis K auf der Südseite. Die Park-&-Ride-Flächen liegen nordwestlich beim Kreisverkehr der Bahnhofstraße. Über die Bahnhofstraße geht es nach Norden in die Innenstadt, zum Hauptplatz sind es rund 1,1 Kilometer Luftlinie. Südlich der Gleise liegt der Ortsteil Wegleiten.
Services
- Fahrkarten: Fahrkartenautomaten; einen Schalter nennt die ÖBB nicht.
- Warteraum: Montag bis Samstag 4 bis 24 Uhr, Sonntag 5:30 bis 24 Uhr.
- WC: vorhanden, auch ein barrierefreies WC.
- Barrierefreiheit: Stufe 2 laut ÖBB; mit dem Umbau sollen alle Bahnsteige über Aufzüge erreichbar werden.
- Weiteres: kostenloses WLAN „OEBB-station“ sowie Snack- und Getränkeautomaten.
Individualverkehr
- Parken: ÖBB-Parkplatz an der Bahnhofstraße, laut ÖBB kostenlos; laut OpenStreetMap rund 20 Plätze. Mit dem Umbau entsteht ein Parkdeck mit rund 100 Plätzen.
- Fahrrad: Fahrradgarage laut ÖBB.
- Elektroauto: eine Ladestation beim benachbarten Lagerhaus.
Einkaufsmöglichkeiten
Im Bahnhof gibt es nur Snack- und Getränkeautomaten. Geschäfte, Cafés und Gasthäuser liegen in der Innenstadt rund um den Hauptplatz und den Roßmarkt; mit dem Stadtbus 834 sind es 7 Minuten bis zum Marktplatz.
Rund um den Bahnhof
Die Entfernungen sind Luftlinie ab dem Bahnhof; zu Fuß ist der Weg etwas länger.
- Weberzeile: rund 740 Meter, Einkaufszentrum am Rand der Innenstadt.
- Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul: rund 1 Kilometer.
- Hauptplatz und Rathaus: rund 1,1 Kilometer; zu Fuß gut 15 Minuten, mit dem Stadtbus 7 Minuten.
- Messe Ried: rund 1,3 Kilometer, an der Brucknerstraße. Zur Messe ist die Haltestelle Bad Ried der R 71 näher.
- Brauerei Ried: rund 1,4 Kilometer.
Die „Spinne Ried“
Innkreisbahn und Hausruckbahn wurden beide als Hauptbahnen gebaut. Ried war damit die erste Stadt in Oberösterreich mit einem vollständigen Hauptbahnknoten, dem sogenannten „Rieder Kreuz“. Seit Dezember 2013 gibt es hier wieder den Taktknoten „Spinne Ried“: Zur Minute 1 stehen Züge aus Richtung Neumarkt-Kallham, Braunau, Attnang-Puchheim und Schärding gleichzeitig im Bahnhof. Wer etwa aus Braunau kommt und nach Attnang-Puchheim will, steigt am selben Bahnhof in wenigen Minuten um.
Weil die Hausruckbahn tagsüber nicht jede Stunde fährt, klappt das nicht zu jeder vollen Stunde in alle Richtungen. Am Nachmittag, wenn die R 71 stündlich fährt, ist der Knoten vollständig. Den internationalen Verkehr hat die Strecke schon früh an die Westbahn und die Strecke Wels–Passau verloren; heute fahren hier nur Regionalzüge.

Historisches
1868 wurde in Ried die Neumarkt-Ried-Braunauer Bahn gegründet, 1870 kaufte die Kaiserin Elisabeth-Bahn das Unternehmen. Am 20. Dezember 1870 ging die Strecke von Neumarkt-Kallham über Ried nach Braunau in Betrieb, am 1. Juni 1871 die Verlängerung nach Simbach. Von 1883 bis 1897 fuhr der Orient-Express über diese Strecke.
Am 23. Oktober 1877 wurde die Salzkammergutbahn eröffnet, zu der auch der Abschnitt von Attnang-Puchheim über Ried nach Schärding gehört, heute Hausruckbahn genannt. Ende 2018 kam das Busterminal neben dem Bahnhof dazu. Im Oktober 2025 begann der Neubau des Bahnhofs; das bisherige Aufnahmsgebäude soll durch einen Neubau ersetzt werden. Einen eigenen Wikipedia-Artikel zum Bahnhof gibt es nicht, Fahrgastzahlen ließen sich nicht finden.
(Quellen: Innkreisbahn, Salzkammergutbahn und Ried im Innkreis auf de.wikipedia.org, meinbezirk.at, bahnhof.oebb.at, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 19. Oktober 2026)
Häufige Fragen zum Bahnhof Ried im Innkreis
Wie komme ich von Ried im Innkreis nach Linz?
Mit der R 51 stündlich zur Minute 1, direkt oder mit Umstieg in Neumarkt-Kallham, in rund 1 Stunde 15 Minuten.
Wie komme ich von Ried nach Salzburg?
Mit der R 71 nach Attnang-Puchheim und dort weiter mit der Westbahn oder einem Intercity, insgesamt rund 1 Stunde 40 Minuten.
Wie komme ich vom Bahnhof in die Innenstadt?
Mit dem Stadtbus 834 vom Steig A halbstündlich in 7 Minuten zum Marktplatz, oder zu Fuß in gut 15 Minuten.
Was ist die „Spinne Ried“?
Der Taktknoten am Bahnhof: Zur Minute 1 treffen sich die Züge aus allen vier Richtungen, damit man ohne lange Wartezeit umsteigen kann.
Wo kann ich am Bahnhof Ried im Innkreis parken?
Auf dem ÖBB-Parkplatz an der Bahnhofstraße, laut ÖBB kostenlos. Mit dem Umbau bis 2029 kommt ein Parkdeck mit rund 100 Plätzen dazu.
Ist der Bahnhof Ried im Innkreis barrierefrei?
Noch nicht vollständig: Die ÖBB stufen ihn in Stufe 2 ein. Nach dem Umbau sollen alle Bahnsteige über eine Unterführung mit Aufzügen erreichbar sein.
Datum letzte Änderung: 05.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!
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