Wien Stadlau

Der Fahrplanmonitor – live.

Aktuelle Abfahrten & Ankünfte am Bahnhof. Filtere nach Zügen, Bussen oder Straßenbahn. Daten in Echtzeit.

Verkehrsmittel filtern (optional)
Anzahl Ergebnisse (optional)

Abfahrten

Ankünfte



Die weiteren Haltestellen auf dieser Seite:


Bahnhof

Adresse: 1220 Wien, Kaisermühlenstraße

Die Station Wien Stadlau an der Kaisermühlenstraße im 22. Bezirk, Donaustadt, verbindet die S-Bahn und die Regionalzüge der Ostbahn mit der U2. Hier verzweigen sich seit 1870 die Laaer Ostbahn und die Marchegger Ostbahn: Die Züge fahren nach Bratislava, Marchegg und Aspern Nord, Richtung Süden über Simmering zum Hauptbahnhof. Darüber hält die U2 auf dem höchstgelegenen Bahnsteig des Wiener U-Bahn-Netzes. Dazu kommen drei Buslinien nach Kagran, Breitenlee und Hirschstetten. Die heutige Station gibt es erst seit 2010; der alte Bahnhof rund 500 Meter weiter nördlich wird von Fahrgästen nicht mehr genutzt. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, vom Zug über die U-Bahn bis zum Bus, mit Bahnsteig und Verspätung.

Lageplan der Station Wien Stadlau nach OpenStreetMap, Norden oben: Der S-Bahn-Bahnsteig mit Gleis 1 und 2 verläuft in Nord-Süd-Richtung, nordöstlich schließt das dunkel gezeichnete Stationsgebäude mit dem U2-Bahnsteig in Hochlage an. Östlich davon liegen die Bushaltestellen A, B und C an der Kaisermühlenstraße, Eingänge gibt es an der Neuhaufenstraße, der Kaisermühlenstraße und der Konstanziagasse. Westlich verlaufen die Südosttangente A23 und das Obere Mühlwasser, im Norden liegen der Frachtenbahnhof und der alte Bahnhof.
Lageplan nach OpenStreetMap: S-Bahn-Bahnsteig Gleis 1/2, Stationsgebäude mit U2-Hochbahnsteig, Bushaltestellen A bis C und die Eingänge an Neuhaufenstraße, Kaisermühlenstraße und Konstanziagasse. Zum Vergrößern anklicken.
Busbahnhof mit zwei roten Bussen vor dem aufgeständerten grauen Stationsgebäude mit ÖBB- und Wiener-Linien-Schriftzug, links eine Lärmschutzwand der Bahn, rechts ein Wohnbau
Die Station mit den Bushaltestellen im Jahr 2014. Foto: Linie29, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Zum Vergrößern anklicken.

Aktuell

Stammstreckensperre (7. September 2026 bis Ende Oktober 2027): Stadlau liegt nicht auf der gesperrten S-Bahn-Stammstrecke zwischen Praterstern und Hauptbahnhof, ist aber Teil der Umleitung. Die S 80 fährt im Normalbetrieb über den Hauptbahnhof und Meidling nach Hütteldorf. Während der Sperre fällt sie zwischen Meidling und Hütteldorf aus und fährt ab dem Hauptbahnhof als S 3 über Meidling nach Wiener Neustadt. Außerdem halten in Stadlau die umgeleiteten Züge des REX 1, stündlich nach Břeclav (rund 70 Minuten) und über Simmering und den Hauptbahnhof nach Wiener Neustadt (gut eine Stunde). Die U2 fährt in dieser Zeit dichter. Details: ÖBB-Baustelleninformation Stammstrecke.


Linien und Verbindungen

Alle Abfahrtsminuten und Fahrzeiten gelten für Werktage tagsüber laut ÖBB-Fahrplan im Oktober 2026.

  • S 80: alle 30 Minuten zur Minute 12 und 42 von Gleis 2 nach Aspern Nord (7 Minuten). Von Gleis 1 alle 30 Minuten über Simmering zum Hauptbahnhof (12 Minuten) und während der Sperre weiter nach Leobersdorf, Mödling oder Wiener Neustadt.
  • REX 8: stündlich zur Minute 24 von Gleis 2 über Marchegg (23 Minuten) nach Bratislava hlavná stanica (46 Minuten). Zum Hauptbahnhof stündlich zur Minute 36 von Gleis 1 (10 Minuten).
  • R 81: stündlich zur Minute 59 von Gleis 2 mit allen Halten nach Marchegg (37 Minuten), zum Hauptbahnhof zur Minute 04 (10 Minuten). In der Früh fahren zusätzlich vier REX 81 zum Hauptbahnhof.

Erste und letzte Züge: An Werktagen fährt die erste S 80 Richtung Süden um 4:49 Uhr, die erste nach Aspern Nord um 5:12 Uhr, der erste REX 8 nach Bratislava um 5:24 Uhr. Die erste U2 Richtung Karlsplatz fährt um 5:05 Uhr, die letzte um 23:57 Uhr.

Alle Abfahrten mit Bahnsteig und Verspätung zeigt der Monitor oben auf dieser Seite.

Liniengrafik ab Stadlau: REX 8 über Marchegg (23 Minuten) nach Bratislava (46 Minuten); S 80 nach Aspern Nord (7 Minuten); über Simmering zum Hauptbahnhof (10 Minuten) und mit Umstieg zum Flughafen (41 Minuten); U2 zum Praterstern (10 Minuten) und Karlsplatz (20 Minuten), mit Umstieg in die U1 zum Stephansplatz (17 Minuten), stadtauswärts in die Seestadt (9 Minuten); Busse nach Kagran (17 Minuten, 94A) und Breitenlee (15 Minuten, 86A).
Verbindungen ab Stadlau mit Fahrzeiten. Zum Vergrößern anklicken.

Umsteigen und Anschlüsse

  • Bahnsteige: Der S-Bahn-Bahnsteig mit Gleis 1 und 2 liegt in Hochlage, der Bahnsteig der U2 noch eine Ebene höher im Stationsgebäude. Beide sind über Rolltreppen, Stiegen und Aufzüge verbunden.
  • Hauptbahnhof: mit REX 8, R 81 oder S 80 ohne Umsteigen in 10 bis 12 Minuten, zusammen mehrmals pro Stunde.
  • Innenstadt: mit der U2 und Umsteigen in die U1 zum Stephansplatz in 17 bis 19 Minuten, mit der U2 ohne Umsteigen zum Karlsplatz in rund 20 Minuten.
  • Praterstern: mit der U2 in 10 Minuten.
  • Westbahnhof: mit der U2 und Umsteigen in die U3 in rund 25 Minuten.
  • Flughafen: mit dem Zug zum Hauptbahnhof und Umsteigen in rund 41 bis 44 Minuten.
  • Fahrradmitnahme: In S-Bahn und Regionalzügen mit Fahrradticket.
Balkendiagramm der Fahrzeiten ab Stadlau: Aspern Nord 7 Minuten, Seestadt 9, Praterstern 10, Hauptbahnhof 10, Breitenlee mit dem Bus 15, Kagran mit dem Bus 17, Stephansplatz 17, Karlsplatz 20, Westbahnhof 24. Weitere Ziele: Marchegg 23 Minuten, Flughafen 41 mit Umstieg, Bratislava 46.
Fahrzeiten ab Stadlau. Zum Vergrößern anklicken.

U-Bahn und Bus

  • U2: stadteinwärts über Stadion, Praterstern und Schottentor zum Karlsplatz (20 bis 21 Minuten), in den Hauptverkehrszeiten alle drei bis vier Minuten, tagsüber etwa alle fünf Minuten. Stadtauswärts in die Seestadt (9 bis 10 Minuten); außerhalb der Hauptverkehrszeiten endet jeder zweite Zug schon an der Aspernstraße.
  • Bus 94A (Bushaltestelle B): nach Kagran, alle 6 bis 12 Minuten, 17 Minuten.
  • Bus 86A (Bushaltestelle A): nach Breitenlee, Arnikaweg, alle 10 bis 15 Minuten, rund 15 Minuten.
  • Bus 87A (Bushaltestelle C): zur Hermann-Gebauer-Straße, alle 30 Minuten bis etwa 19 Uhr.

Eine Straßenbahn hält in Stadlau nicht. Mit den Filtern im Monitor lassen sich U-Bahn und Busse getrennt von den Zügen anzeigen.


Orientierung am Bahnhof

Die Station ist ein langes, aufgeständertes Verbindungsbauwerk, das von der Neuhaufenstraße im Süden bis zur Konstanziagasse im Nordosten reicht. Die Gleise der S-Bahn kommen von Süden über die Donau und verlaufen in Nord-Süd-Richtung, die U2 kreuzt sie in Hochlage. Eingänge gibt es an der Neuhaufenstraße (Südausgang zur S-Bahn), an der Kaisermühlenstraße und an der Konstanziagasse (Nordausgang der U2). Die Bushaltestellen A, B und C liegen an der Kaisermühlenstraße östlich der S-Bahn. Westlich der Gleise verlaufen die Südosttangente A23 und dahinter das Obere Mühlwasser, im Norden schließt der Frachtenbahnhof an.


Services

  • Fahrkarten: Fahrkartenautomaten; einen Schalter nennt die ÖBB nicht.
  • Warteraum: vorhanden.
  • Barrierefreiheit: Die ÖBB stufen die Station in Stufe 1 ein: Sie ist ohne nennenswerte Hindernisse selbstständig benutzbar. Es gibt Rolltreppen und Aufzüge, die Bahnsteige haben ein Blindenleitsystem.
  • Weiteres: SOS-Notrufsäulen, Snack- und Getränkeautomaten. Zu WC und Schließfächern macht die ÖBB keine Angaben.

Individualverkehr

  • Parken: Eine Park-and-Ride-Anlage gibt es in Stadlau nicht. Die Parkplätze in der Umgebung gehören zu Geschäften und sind deren Kunden vorbehalten.
  • Fahrrad: mehrere Radabstellanlagen mit zusammen über 100 Plätzen und eine Citybike-Station.
  • Taxi: laut ÖBB vorhanden.

Einkaufsmöglichkeiten

In der Station gibt es eine Trafik mit Zeitungen, Büchern und Geschenken sowie Snack- und Getränkeautomaten. Gleich in der Nähe liegen ein Diskonter und ein Schnellrestaurant. Jede zweite Woche ist am Freitagvormittag der Bauernmarkt Stadlau, rund acht Minuten zu Fuß.


Rund um den Bahnhof

  • Kunstfabrik und Malzfabrik: rund 350 Meter, etwa fünf Minuten zu Fuß.
  • Herz-Jesu-Kirche: die Pfarrkirche Stadlau, knapp 500 Meter.
  • Alter Bahnhof Stadlau: das frühere Bahnhofsgebäude Am Bahnhof, rund 500 Meter nördlich, mit dem Stadlauer Bahnhofspark daneben.
  • Oberes Mühlwasser: das Gewässer westlich der Bahn, rund 450 Meter.
  • Klinik Donaustadt: mit der U2 zwei Stationen (Donauspital).
  • Seestadt Aspern: mit der U2 in rund zehn Minuten.

Die Stadlauer Ostbahnbrücke

Wer von Stadlau Richtung Süden fährt, quert gleich nach der Station die Donau auf der Stadlauer Ostbahnbrücke. Sie führt über die Donau, die Donauinsel und die Neue Donau und verbindet die Donaustadt mit der Leopoldstadt. Die erste Brücke an dieser Stelle hieß noch Stadlauer Staatsbahnbrücke. Ihre Stahlkonstruktion wurde 1870 in mehreren Etappen über die Pfeiler geschoben; am 20. Mai 1870 war Kaiser Franz Joseph dabei. Am 7. November 1870 wurde sie mit 32 Lokomotiven erprobt, am 24. November 1870 feierlich eröffnet, am selben Tag wie der Bahnhof Stadlau. Gekostet hat sie rund 2,5 Millionen Gulden.

Weil die alte Brücke nur leichte Züge trug, mussten in Stadlau lange ältere, leichte Lokomotiven bereitstehen, und zu schwere Züge wurden geteilt. Bis 1932 baute Waagner-Biró neben der alten eine neue Brücke und schob sie anschließend an ihren Platz. Ende 1945 setzte dieselbe Firma sie mit rund 900 Tonnen neuem Stahl wieder instand. Seit dem Einsturz der Reichsbrücke am 1. August 1976 ist die Ostbahnbrücke die älteste Donaubrücke Wiens. An einem Pfeiler der Station steht seit 2010 die rote Figur „Nepomuk“ von Werner Feiersinger. Sie erinnert an den Brückenheiligen Johannes Nepomuk und hat die Silhouette seiner Figur auf der Prager Karlsbrücke.


Historisches

Die Österreichisch-ungarische Staatseisenbahngesellschaft eröffnete den Bahnhof Stadlau am 24. November 1870. Hier zweigten die Laaer Ostbahn, bis 1945 eine der beiden Wiener Bahnverbindungen nach Brünn, und die Marchegger Ostbahn Richtung Pressburg ab, einst die Strecke des klassischen Orient-Express. Mit der Bahn wurde aus dem kleinen Dorf Stadlau ein Eisenbahner- und Industrieort, der 1904 zu Wien kam. Schon 1872 entstand die Strecke nach Süßenbrunn zur Nordbahn, 1897 und bis 1916 wurde der Bahnhof stark erweitert. 1941 kam die Ölhafenbahn in die Lobau dazu.

Bei Kriegsende 1945 wurde der Bahnhof schwer beschädigt: Die abziehenden Eisenbahner sprengten alle Weichen, die beiden Heizhäuser brannten samt Lokomotiven ab. 1973/74 wurde der Bahnhof elektrifiziert, ab 1976 fuhr die S-Bahn. 1979 ging ein Spurplanstellwerk in Betrieb, 1996 ein elektronisches Stellwerk. Am 2. Oktober 2010 wurde mit der Verlängerung der U2 zur Aspernstraße die neue Station an der Kaisermühlenstraße eröffnet; die alten Bahnsteige Am Bahnhof wurden aufgelassen. Fahrgastzahlen ließen sich nicht finden.

(Quellen: Bahnhof Wien Stadlau, Stadlauer Ostbahnbrücke, Marchegger Ostbahn und U-Bahn-Linie U2 auf de.wikipedia.org, bahnhof.oebb.at, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 19. Oktober 2026)

Zeitleiste: 24. November 1870 Bahnhof und Ostbahnbrücke eröffnet; 1872 Strecke nach Süßenbrunn; 1897 große Erweiterung; 1904 Stadlau kommt zu Wien; 1932 neue Ostbahnbrücke; 6. Oktober 1941 Ölhafenbahn; 1945 schwere Kriegsschäden; 1973/74 Elektrifizierung; 1976 S-Bahn; 1996 elektronisches Stellwerk; 2. Oktober 2010 neue Station mit der U2.
Zeitleiste von 1870 bis heute. Zum Vergrößern anklicken.

Häufige Fragen zur Station Wien Stadlau

Wie komme ich von Stadlau zum Hauptbahnhof?

Mit dem REX 8, dem R 81 oder der S 80 ohne Umsteigen in 10 bis 12 Minuten.

Wie komme ich von Stadlau nach Bratislava?

Mit dem REX 8 stündlich ohne Umsteigen in 46 Minuten.

Wie komme ich von Stadlau in die Innenstadt?

Mit der U2 ohne Umsteigen zum Karlsplatz in rund 20 Minuten, mit Umsteigen in die U1 zum Stephansplatz in 17 bis 19 Minuten.

Wo fährt der Bus in Stadlau ab?

Die Busse 86A, 94A und 87A fahren von den Haltestellen A, B und C an der Kaisermühlenstraße.

Kann ich in Stadlau parken?

Eine Park-and-Ride-Anlage gibt es nicht. Wer mit dem Rad kommt, findet über 100 Abstellplätze und eine Citybike-Station.

Ist die Station Wien Stadlau barrierefrei?

Ja. Die ÖBB stufen sie in Stufe 1 ein, S-Bahn und U2 sind mit Aufzügen erreichbar.


Datum letzte Änderung: 04.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!



Kommentarbereich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert