Der Fahrplanmonitor – live.
Aktuelle Abfahrten & Ankünfte am Bahnhof. Filtere nach Zügen, Bussen oder Straßenbahn. Daten in Echtzeit.
Abfahrten
Ankünfte
Die weiteren Haltestellen auf dieser Seite:
- Bahnhof
- Aktuell
- Linien und Verbindungen
- Umsteigen und Anschlüsse
- U-Bahn, Straßenbahn und Bus
- Orientierung am Bahnhof
- Services
- Individualverkehr
- Einkaufsmöglichkeiten
- Rund um den Bahnhof
- Der Karl-Marx-Hof
- Historisches
- Häufige Fragen
- Kommentarbereich
Bahnhof
Adresse: 1190 Wien, Boschstraße 6
Der Bahnhof Wien Heiligenstadt liegt im 19. Bezirk, Döbling, an der Boschstraße, direkt gegenüber dem Karl-Marx-Hof. Er ist der wichtigste Umsteigeknoten im Norden Wiens: Hier treffen sich die Franz-Josefs-Bahn mit der S 40 und den Regionalzügen nach Tulln, Krems und ins Waldviertel, die S 45 der Vorortelinie nach Hütteldorf und Handelskai und die U4, die hier endet. Dazu kommen die Straßenbahn D und ein großer Busbahnhof mit Linien nach Grinzing, auf den Kahlenberg und nach Klosterneuburg. Eröffnet wurde der Bahnhof 1898 mit der Stadtbahn, das Aufnahmsgebäude entwarf Otto Wagner. Der Monitor oben zeigt alle Abfahrten und Ankünfte live, vom Zug über die U4 bis zum Bus, mit Bahnsteig und Verspätung.


Aktuell
Stammstreckensperre (7. September 2026 bis Ende Oktober 2027): In Heiligenstadt fahren alle Züge, die U4, die Straßenbahn und die Busse wie gewohnt. Gesperrt ist die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Praterstern und Hauptbahnhof. Zum Hauptbahnhof kommt man ab Heiligenstadt mit der U4 und Umsteigen in die U1 am Schwedenplatz oder Karlsplatz in rund 20 Minuten. Details: ÖBB-Baustelleninformation Stammstrecke.
Linien und Verbindungen
Alle Abfahrtsminuten und Fahrzeiten gelten für Werktage tagsüber laut ÖBB-Fahrplan im Oktober 2026.
- S 45 (Vorortelinie): alle 10 Minuten, am Abend alle 15 Minuten. Von Gleis 3 über Ottakring nach Hütteldorf (23 Minuten), von Gleis 4 zum Handelskai (4 Minuten), wo es Anschluss an die S-Bahn und die U6 gibt.
- S 40 (Franz-Josefs-Bahn): alle 30 Minuten von Gleis 2 zum Franz-Josefs-Bahnhof (5 Minuten). Stadtauswärts von Gleis 1 zur Minute 12 und 42 über Klosterneuburg nach Tulln (rund 45 Minuten), zur Minute 42 weiter bis St. Pölten (knapp zwei Stunden).
- REX 4: in der Früh und am Nachmittag halbstündlich, sonst stündlich von Gleis 1 nach Krems an der Donau (rund eine Stunde).
- REX 41: etwa stündlich ins Waldviertel nach Sigmundsherberg (gut 1 Stunde 10 Minuten), Gmünd oder České Velenice (gut 2 Stunden), zweimal am Tag direkt nach Prag (5 Stunden 4 Minuten).
- R 40: in den Hauptverkehrszeiten halbstündlich nach St. Andrä-Wördern (21 Minuten).
Erste und letzte Züge: An Werktagen fährt die erste S 45 um 4:35 Uhr, der erste REX nach Krems um 4:38 Uhr. Die S 45 fährt bis kurz vor Mitternacht, die letzte U4 um 23:53 Uhr.
Alle Abfahrten mit Bahnsteig und Verspätung zeigt der Monitor oben auf dieser Seite.

Umsteigen und Anschlüsse
- Bahnsteige: Gleis 1 für die Züge stadtauswärts, Gleis 2 Richtung Franz-Josefs-Bahnhof, Gleis 3 und 4 für die S 45. Gleis 5 nutzen nur Sonderzüge. Die U4 hat eigene Bahnsteige. Alle sind mit Aufzug und Rolltreppe erreichbar.
- Hauptbahnhof und Innenstadt: mit der U4 und Umsteigen in die U1 in rund 20 Minuten zum Hauptbahnhof, zum Stephansplatz in knapp 20 Minuten.
- Westbahnhof: mit der U4 bis Spittelau und weiter mit der U6 in rund 17 Minuten.
- Flughafen: mit der U4 nach Wien Mitte und weiter mit dem City Airport Train oder dem Vienna Airport Lines Bus in gut 40 Minuten.
- Klosterneuburg: mit der S 40 in 9 Minuten nach Klosterneuburg-Kierling, mit dem Bus 400 in rund 17 Minuten.
- Fahrradmitnahme: In S-Bahn und REX mit Fahrradticket.

U-Bahn, Straßenbahn und Bus
- U4: Heiligenstadt ist Endstelle. Die U4 fährt alle drei bis fünf Minuten über Spittelau, Schwedenplatz und Karlsplatz nach Hütteldorf (rund 30 Minuten).
- Straßenbahn D: Haltestelle „Heiligenstadt, 12.-Februar-Platz“, rund 200 Meter westlich, etwa alle 7 bis 8 Minuten nach Nußdorf (6 bis 7 Minuten) und stadteinwärts.
- 38A: vom Steig C nach Grinzing (10 Minuten), zum Cobenzl (16 Minuten) und auf den Kahlenberg (rund 25 Minuten), einzelne Fahrten weiter zum Leopoldsberg.
- Weitere Stadtbusse: 5B zum Praterstern, 10A zur Niederhofstraße, 11A zum Stadion, 39A nach Sievering und Neustift am Walde.
- Nach Niederösterreich: Bus 400 nach Klosterneuburg und Maria Gugging, Bus 142 nach Maria Gugging Am Campus.
Mit den Filtern im Monitor lassen sich U-Bahn, Straßenbahn und Busse getrennt von den Zügen anzeigen.
Orientierung am Bahnhof
Der Haupteingang mit dem geschwungenen Glasvordach liegt an der Boschstraße, gegenüber dem Karl-Marx-Hof. Die Bussteige A bis G liegen rund um den Bahnhof, die Straßenbahn D hält am 12.-Februar-Platz westlich davon. Zur U4 gibt es zusätzlich Eingänge am 12.-Februar-Platz und an der Mooslackengasse. Richtung Osten liegt die Heiligenstädter Lände am Donaukanal, Richtung Westen geht es bergauf zur Hohen Warte und nach Grinzing.
Services
- Fahrkarten: Schalter Montag bis Freitag 6:45 bis 12 Uhr und 12:45 bis 15:15 Uhr, dazu Fahrkartenautomaten.
- Warteraum und WC: Warteraum Montag bis Freitag 4:15 bis 1:15 Uhr, WC und barrierefreies WC ab 4:30 Uhr, am Wochenende jeweils rund um die Uhr.
- Barrierefreiheit: Die ÖBB stufen den Bahnhof in Stufe 1 ein: Er ist ohne nennenswerte Hindernisse selbstständig benutzbar. Es gibt Aufzüge und Rolltreppen.
- Weiteres: Gratis-WLAN, Bankomat, Snack- und Getränkeautomaten, SOS-Notrufsäulen.
Individualverkehr
- Parken: kostenpflichtige Parkmöglichkeit und Parkgarage am 12.-Februar-Platz.
- Fahrrad: mehrere Radabstellanlagen, eine davon überdacht, und eine Station von WienMobil Rad.
- Taxi: Taxistand am Bahnhof.
Einkaufsmöglichkeiten
- Bäckerei Anker: Montag bis Freitag 5 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag 7 bis 14 Uhr.
- Tabak und Presse: Montag bis Freitag 5 bis 19 Uhr, Samstag 5:30 bis 19:30 Uhr, Sonntag 7 bis 19:30 Uhr.
- In der Umgebung: weitere Geschäfte entlang der Heiligenstädter Straße.
Rund um den Bahnhof
- Karl-Marx-Hof: direkt gegenüber, mehr dazu im nächsten Abschnitt.
- Hohe Warte: Das Stadion Hohe Warte liegt rund 430 Meter westlich, etwas weiter oben der Sitz von GeoSphere Austria, der früheren Zentralanstalt für Meteorologie.
- Heiligenstädter Park: mit dem Beethoven-Denkmal, rund 600 Meter Luftlinie.
- Beethoven in Heiligenstadt: Ludwig van Beethoven lebte zeitweise in Heiligenstadt und schrieb hier am 6. Oktober 1802 das Heiligenstädter Testament. Das Beethoven-Museum in der Probusgasse 6 erreicht man in gut einer Viertelstunde zu Fuß, nahe dabei liegt der Pfarrplatz.
- Kahlenberg und Leopoldsberg: mit dem Bus 38A in rund 25 Minuten.
Der Karl-Marx-Hof
Wer aus dem Bahnhof tritt, steht vor einem der bekanntesten Gemeindebauten Wiens. Der Karl-Marx-Hof wurde von 1927 bis 1933 nach Plänen von Karl Ehn gebaut und am 12. Oktober 1930 eröffnet. Mit rund 1.050 Metern Länge gilt er als längster zusammenhängender Wohnbau der Welt und als Sinnbild des „Roten Wien“. Er zieht sich zwischen der Heiligenstädter Straße und der Boschstraße von der Geistingergasse im Süden bis zur Grinzinger Straße im Norden und hat 98 Stiegen; die geraden Nummern liegen an der Boschstraße, also auf der Seite des Bahnhofs.
Markant ist der Mitteltrakt an der Boschstraße mit vier halbkreisförmigen, zwölf Meter breiten Durchgängen, darüber Balkone und Fahnentürme. Nur knapp ein Viertel des über 150.000 Quadratmeter großen Areals ist verbaut, der Rest sind Höfe mit Grün- und Spielflächen. Auf dem Gelände lag bis ins 12. Jahrhundert ein schiffbarer Donauarm, später betrieb man dort Gärtnereien. Der Karl-Marx-Hof steht unter Denkmalschutz.
Historisches
Die Franz-Josefs-Bahn erreichte Wien 1870, einen Halt in Heiligenstadt gab es damals noch nicht. Erst mit der Wiener Stadtbahn entstand der Bahnhof: Das Aufnahmsgebäude nach Plänen von Otto Wagner war im Oktober 1895 baulich fertig, eröffnet wurde der Bahnhof am 11. Mai 1898 zusammen mit der Vorortelinie, dem ersten Teilstück der Stadtbahn. Später endeten hier auch die Gürtel- und die Donaukanallinie. Ab 1925 fuhr die elektrische Stadtbahn nach Heiligenstadt. Am 12. März 1945 wurde der Bahnhof bombardiert, die Stadtbahn fuhr erst ab 1954 wieder.
Ab 1965 fuhr die Schnellbahn auf der Franz-Josefs-Bahn. Am 8. Mai 1976 wurde die U4 eröffnet, Heiligenstadt und Friedensbrücke gehörten zu den ersten U-Bahn-Stationen Wiens. Seit 31. Mai 1987 fährt die S 45 auf der Vorortelinie, die zunächst hier endete und später zum Handelskai verlängert wurde. Die letzte U6 fuhr am 30. April 1996 nach Heiligenstadt, seither endet sie in Floridsdorf. Bis 2008 wurde der Bahnhof modernisiert. Er steht wie große Teile der Vorortelinie unter Denkmalschutz.
(Quellen: Bahnhof Wien Heiligenstadt, Vorortelinie, Karl-Marx-Hof und Heiligenstadt (Wien) auf de.wikipedia.org, bahnhof.oebb.at, OpenStreetMap, ÖBB-Fahrplan Scotty, Abfragen für Montag, 19. Oktober 2026)

Häufige Fragen zum Bahnhof Wien Heiligenstadt
Wie komme ich von Heiligenstadt zum Hauptbahnhof?
Mit der U4 und Umsteigen in die U1 in rund 20 Minuten. Während der Stammstreckensperre ist das der schnellste Weg.
Welche Züge fahren ab Heiligenstadt nach Krems und Tulln?
Der REX 4 fährt halbstündlich bis stündlich in rund einer Stunde nach Krems, die S 40 alle 30 Minuten nach Tulln. Dazu kommen der REX 41 ins Waldviertel und zweimal am Tag ein Zug nach Prag.
Wie komme ich von Heiligenstadt auf den Kahlenberg?
Mit dem Bus 38A vom Steig C in rund 25 Minuten.
Wie oft fährt die S 45 ab Heiligenstadt?
Tagsüber alle 10 Minuten, am Abend alle 15 Minuten, nach Hütteldorf in 23 Minuten.
Wo kann ich am Bahnhof Heiligenstadt parken?
Kostenpflichtig am 12.-Februar-Platz und in der dortigen Parkgarage.
Ist der Bahnhof Heiligenstadt barrierefrei?
Ja. Die ÖBB stufen ihn in Stufe 1 ein, alle Bahnsteige sind mit Aufzug erreichbar.
Datum letzte Änderung: 04.10.2026, Fehler entdeckt? Sag Bescheid!
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